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"Saucen nach Escoffier" ist Kochbuch des Monats September
FRANKFURT/LEIPZIG. Romeo Brodmann nimmt den Leser mit auf Entdeckungsreise durch die Welt der guten Saucen. Er beschränkt sich dabei zwar auf die Neuinterpretation der Rezepte eines einzigen Kochs, doch der hatte es in sich: Auguste Escoffier, um 1900 Küchenchef zweier Londoner Luxushotels.
Kaiser Wilhelm, der seine Großmutter Königin Viktoria häufig in London besucht hatte, war begeistert von Escoffiers Kochkünsten, er nannte ihn „Kaiser der Köche“. Noch heute gehören seine Rezepte in den Lehrplan Kochlehrlinge, wenngleich sie etwas Patina angesetzt haben. Vor allem seine Saucen sind fett und schwer, so wie man damals eben gegessen hat.
Brodmanns Kunst besteht nun darin, dass er sie etwas entfettet und leichter gemacht hat. Der grandiose Geschmack ist geblieben, aber die Bekömmlichkeit wurde gesteigert. Sein Buch „Saucen nach Escoffier“ wurde daher vom Institut für Koch- und Lebenskunst zum Kochbuch des Monats September 2011 gekürt. Der Jury gehörten an: 3-Sterne-Koch Jean Claude Bourgueil, Kochbuchkritiker Rainer Witt, Schriftsteller Robert Menasse, und Frank Brunner, Geschäftsführender Vorstand des Instituts für Koch- und Lebenskunst. red/rk
Romeo Brodmann
Saucen nach Escoffier
Gastro Edition
54 Euro

