Zulieferer
Bitburger setzt auf Verkostungsevents
von Thorsten Keller
BITBURG. Trotz des seit mehreren Jahren rückläufigen Bierabsatzes im deutschen Brauereimarkt konnte die Bitburger Brauerei als Marktführer in der Gastronomie 2011 mit vier Millionen Hektolitern ihren AbsatzAlle Tätigkeiten, die dazu bestimmt sind, die Abgabe von Gästezimmern, Gastronomieangebote und anderer Produkte sowie Serviceleistungen in den Markt zu bewirken.
weiter mit Mausklick... um 2,5 Prozent steigern. Der Blick ist in der Eifel jedoch nach vorne gerichtet. „Es liegt an uns Brauern, dem Kunden in Zukunft auch alternative Verwendungsanlässe aufzuzeigen und ihnen klarzumachen, zu welchen Anlässen man Bier über die Sportschau und den Grillabend hinaus noch trinken kann“, sagt Bitburger-Marketingleiter Henner Höper, der jetzt gemeinsam mit Biersommelier Andreas Dick die zukünftige Marketingausrichtung der Brauerei vorstellte.
Mit dem Aufbau einer echten Bierkultur möchte Bitburger die Emotionalisierung der Kunden und ihre stärkere Bindung an die Produkte der Brauerei erreichen. Dass die Bitburger-Kunden an mehr Informationen zur Herstellungsweise von Bier interessiert sind, habe das Unternehmen an der starken Nachfrage im eigenen Erlebniszentrum festgestellt, sagte Höper weiter. Auch die steigende Anzahl an Biersommeliers und lange Wartezeiten, die potentielle Interessenten an einem Sommelierkurs mit sich bringen müssten, zeigten das große Potential in diesem Bereich.
Die Schulung eigener Biersommeliers plant das Unternehmen jedoch vorerst nicht. „Wir möchten Bierliebhabern allerdings noch mehr Informationen und Wissen über das ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
weiter mit Mausklick... Bier vermitteln und sie noch stärker begeistern, sodass sie damit in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis selbst zum Bierbotschafter werden.“ Die Rolle der Gastronomie ist Höper zufolge wesentlich. Sie könne die Rolle des fachkundigen Mittlers zwischen der Brauerei und dem Bierkonsumenten einnehmen.
Gastronomen müssten hierzu aber auch in der Lage sein, Biere zu erklären. „Es ist nicht abwegig, durch eine Menüfolge unterschiedliche Biere anzubieten, so wie auch in der Weinkultur unterschiedliche Weine zum Essen gereicht werden“, stellte Biersommelier Andreas Dick fest. Für eine Brauerei bedeute dies jedoch auch ein teilweises Umdenken: „Wir dürfen bei Bierspezialitäten nicht in Hektolitern denken“, sagte Dick weiter.


