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Gesunde Füße: Das kann offenbar nicht jeder von sich sagen

© Pressmaster/Colourbox.de

Umfrage

Gäste fürchten Fußpilz im Hotel

16. März 2016

BERLIN. ist für viele deutsche Gäste im Hotel besonders wichtig. Das gilt auch für die Böden. Denn dort lauert möglicherweise die potenzielle Gefahr von Fußpilz. So wünschen sich 64 Prozent der Bundesbürger von den Hotels mehr vorbeugende Maßnahmen gegen Fußpilz, wie etwa Slipper oder Desinfektionsgel. Etwa zwei Drittel (69 Prozent) finden zudem, dass es für Hotels und Ferienunterkünfte aller Kategorien und Art eine Vorschrift geben müsste, vorbeugende Maßnahmen gegen Pilzinfektionen für ihre Gäste zu treffen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Hotel-Zulieferers und des Instituts für Pilzkrankheiten und Mikrobiologie in Berlin erhoben hat.

Offenbar alle Hotelkategorien betroffen

Demnach sind 34 Prozent der rund 2000 Befragten schon einmal an Fußpilz erkrankt. 10 Prozent von ihnen sagen, sie haben sich den Fußpilz ganz bestimmt während eines Hotelaufenthaltes zugezogen. 21 Prozent geben an, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass sie sich den Fußpilz während eines Hotelaufenthaltes zugezogen haben. 31 Prozent der betroffenen Befragten gaben an, dass es in einem 4- oder 5-Sterne Hotel passiert sei, 48 Prozent sagten, sie haben sich den Fußpilz in einem 3-Sterne-Hotel zugezogen und 10 Prozent gehen davon aus, dass sie sich die Pilzinfektion in einer Jugendherberge, in einem MotelBeherbergungsbetrieb, der mit einem Hotel zu vergleichen ist, jedoch in der Regel über kein Restaurant verfügt.
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oder Ferienlager zugezogen haben.

„Unsere Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass die Deutschen sich sehr intensiv mit dem Thema Fußpilz während ihrer Hotelaufenthalte auseinandersetzen. Viele Hotels im gehobenen SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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reagieren bereits darauf und bieten ihren Gästen zum Beispiel Badeschuhe oder Room-Slipper zum Schutz vor den ansteckenden Pilzen als kostenfreien Service an. In der Budgethotellerie findet dies bisher nur vereinzelt statt “, sagt , Geschäftsführender GesellschafterBegriff aus dem Handelsrecht sowie dem Gesellschaftsrecht für einen Teilhaber bzw.
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und CEO von PAM Berlin.

Deutsche fühlen sich zu wenig über Fußpilz informiert

Zu wenig im Alltag über Fußpilz und die Risiken informiert, fühlen sich 24 Prozent aller befragten Bundesbürger. „Es mangelt in der Tat an öffentlicher Aufklärung zu diesem Thema“, so Prof. Hans-Jürgen Tietz, Experte für Pilzinfektionen und Leiter des Instituts für Pilzkrankheiten und Mikrobiologie in Berlin. „Die Hälfte unserer Patienten sind bereits an Nagelpilz erkrankt. Das bedeutet, dass sich der Fußpilz dorthin verbreitet hat. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, stecken sich die Betroffenen selbst weiter und ihre Mitmenschen an, oft die eigenen Kinder oder Enkel. Fußpilz ist eine ernstzunehmende Infektionskrankheit – keine Bagatelle.“  red/rk


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