Technik
Kleinere Blockheizkraftwerke werden gefördert
STUTTGART. Modernisierungswillige Hoteliers und Gastronomen können seit dem 2. April dieses Jahres von einem Investitionszuschuss des Bundesumweltministeriums profitieren. Grundlage ist ein neues Programm, das Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von bis zu maximal 20 Kilowatt fördert.
Entscheidend für den Förderbetrag ist die Leistungskapazität einer Anlage. Ein kleines BHKW mit einer elektrischen Leistung von 1 Kilowatt erhält eine Förderung von 1500 Euro. Für größere Anlagen steigern sich die Zuschüsse in mehreren Stufen bis zu einem Höchstförderbetrag von 3450 Euro.
Der Vorteil solcher Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Sie erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom. In Kombination mit einem sauberen Energieträger als Antriebsenergie erreichen BHKW Wirkungsgrade von bis zu 99 Prozent, wie der Energieversorger Primagas mitteilt. Besonders gut eigne sich Flüssiggas, das beispielsweise bis zu 30 Prozent weniger CO2 emittiere als Heizöl. Zudem habe Flüssiggas den Vorteil, dass es auch in Gebieten ohne Erdgasversorgung verfügbar sei, weil es direkt vor Ort in Tanks gelagert werde.
Die komplette Förderrichtlinie für KWK-Anlagen bis 20 kW veröffentlicht das BMU auf seiner Webseite www.bmu.de (unter "Forschung/Förderung", "Themenbereich Förderprogramme"). Die Antragsformulare gibt es auf den Seiten des BAFA www.bafa.de (unter "Energie", "Kraft-Wärme-Kopplung"). red/eck

