Snacks & Fingerfood

Kräutergarten im Großmarkt: Trotz der kleinen Fläche sollen alle Pflanzen optimal mit Licht und Nährstoffen versorgt werden

© Merav Maroody

Zulieferer

Metro startet Hightech-Kräutergarten

24. Februar 2016

BERLIN. Im Großmarkt in Berlin-Friedrichshain können nicht mehr nur frische und Gemüse gekauft werden. Sie werden zum Teil auch direkt vor Ort angebaut. Der neue „Hightech-Kräutergarten“, die die Metro ihn nennt, befinden sich direkt im Großmarkt und Pilotprojekt des Handelskonzerns. Möglich wird das durch eine Kooperation mit dem Berliner Start-up Infarm.

„Das In-Store-Farming-Konzept zeigt, wie wir mit Innovationen den Handel von morgen gestalten. Wir erhöhen den Nutzen für unsere Kunden und schonen gleichzeitig die Ressourcen“, sagt , Vorsitzender der GeschäftsführungDas leitende natürliche Organ einer juristischen Person .
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von Metro Cash & Carry Deutschland. Auf der Anlage wachsen Basilikum, Salat & Co. auf einer dünnen, nährstoffreichen Wasserschicht. Durch den sogenannten hydroponischen Anbau sollen die Kunden frischeste Ware ganz ohne Pestizide erhalten. Zudem will Metro damit die CO2-BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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verbessern, denn der Transportweg der Anlieferung fällt weg.

Der vertikale Anbau soll Platz in der Fläche sparen. So gedeihen in der Metro Berlin-Friedrichshain verschiedene Kräuter und Gemüsesorten auf nur rund fünf Quadratmetern. Der Hightech-Anbau soll jede einzelne Pflanze mit der optimalen Menge an Nährstoffen und Licht versorgen, Kräuter und Gemüse auf natürliche Weise einen intensiveren Geschmack erhalten. Die Erzeugnisse werden während der WachstumsphasePhase im Produktlebenszyklus, in welcher der Umsatz stark ansteigt, Konkurrenten auf den Markt kommen und der Gewinn sein Maximum erreicht.
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für die Kunden verpackt, sodass sie erst kurz vor dem Verzehr in der Küche geerntet werden.

„Die Ernte direkt in der Küche sorgt für einen einmaligen, vollen Geschmack“, sagt Frank Niemann, Geschäftsleiter der Metro Berlin-Friedrichshain. Die Technik für den Hightech-Kräutergarten stammt vom Start-up Infarm, mit dem die Metro kooperiert. Die Köpfe hinter Infarm sind Guy Galonska, sein Bruder Erez und dessen Partnerin Osnat Michaeli. Sie sind 2012 aus Israel nach Berlin gekommen, um ihre Ideen für urbane Mikrogärten umzusetzen. red/rk


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