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Zusätzlicher Buchungskanal: Der Google Hotelfinder könnte User bald zur Micros-Fidelio-Buchungsmaschine weiterleiten Sreenshot: AHGZ

Hotelsoftware

Micros Fidelio bindet Hotels an Google Hotelfinder an

30. März 2012
 Raphaela Kwidzinski

NEUSS. Micros FidelioProperty Management System der Firma Micros.
weiter mit Mausklick...
will seine Hotelpartner bald an den anbinden. Derzeit wird die neue Schnittstelle von europäischen Hotelketten getestet, teilt der Software-Spezialist mit.

In Kürze sollen dann auch andere Hotels die Möglichkeit haben, ihre Buchungsmaschine direkt mit Google zu verbinden. Bei der Google-Suche wird dem User dann nicht nur das Hotel angezeigt, sondern auch Raten und Verfügbarkeiten von der Hotelwebsite. Klickt er auf das entsprechende Angebot, wird er zur Hotelwebsite weitergeleitet.

weist darauf hin, dass dies eine Chance für die Hotels ist, mehr Direktbuchungen zu bekommen. Die Hotels werden lediglich mit Anzeigenkosten (cost-per-click) belastet und können dies selbständig kontrollieren. Micros will hierbei auch die Abwicklung und das Berichtswesen übernehmen.

„Wir sehen es als eine unserer Hauptaufgaben an, unsere Hotelkunden technologisch dabei zu unterstützen, ihr Unternehmen im Internet auffindbar zu machen, um möglichst viele Direktbuchungen realisieren zu können. Grundlage sind unsere bekannten Hotellösungen, zu denen wir mit derartigen Konzepten auch den direkten Zugang durch Hotelgäste ermöglichen. Dabei spielt die Hotelwebseite, auch mobil, sowie integrierte Buchungsmaschinen eine zentrale Rolle“, sagt , Senior Vice President Micros-Fidelio Europe, Middle-East and Africa.

Mt der neuen Schnittstelle von Micros-Fidelio könnten also bald zahlreiche deutsche Hotels an den angebunden werden. Bislang hat hierzulande die Best-Western-Kette eine Schnittstelle geschaffen. Auch die Hamburger Agentur Becon hat bereits gemeinsam mit dem österreichischen Partner Seekda einige Privathotels an den Hotelfinder angeschlossen.

Trotzdem richtet sich der Dienst bisher eher an den US-amerikanischen Markt. Der Hotelfinder ist englisch, die Preise sind in US-Dollar angegeben.


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Leser-Kommentare zum Artikel (4)

Dietrich  Freiherr von Horst, Abensberg
Dietrich Freiherr von Horst, Abensberg

22.10.2012 um 17:30

Betreff: Buchungsportale egal welche sind Drogen für die Hotellerie

Es ist interessant wie laut die Abhängigen von Buchungsportalen werden, wenn der Stoff teuerer wird.

Kümmert euch doch um das wirkliche Kapital.

Die realen Kunden.

Diese sind zu sehr eine Selbstverständlichkeit geworden.

Kommt er wieder oder nicht. Egal. Hauptsache die Kosten stimmen und es kommen genug neue Gäste aus dem Internet.

Es ist nicht "Guest-Hunting" sonder "Guest-Farming" aktuell.

Vielleicht muss man nicht gleich neue Mitarbeiter einstellen.

www.stammgast.eu könnte behilflich sein.

Gruß

Dietrich von Horst

Karl Wittemann, Dresden
Karl Wittemann, Dresden

03.04.2012 um 20:02

Betreff: Direktbuchungen sollten das Ziel sein

Der Kunde ist König und er sollte auch einfach selbständig direkt buchen können. Sind wir Europäer nicht in der Lage mit den Amerikanern gleichzeitig reagieren zu können?

Marc Benkert, Hamburg
Marc Benkert, Hamburg

03.04.2012 um 16:37

Betreff: Anbindung an die Google Travel Ads

Ich denke man muss sich die Lösungen genau anschauen. Eine direkte Weiterleitung auf die IBE ist sicherlich wünschenswert, aber dann bitte auf die Homepage und nicht auf eine Seite des PMS- oder CRS-Anbieters. Denn dann habe ich den Traffic wieder nicht auf meiner Seite.

Peter Löbel, St. Gallen
Peter Löbel, St. Gallen

30.03.2012 um 11:12

Betreff: mehr Direktbuchungen

Die Anbindung an Google Hotelfinder ist sicher eine gute Idee. Aber die Aussage "Die Hotels werden lediglich mit Anzeigenkosten (cost-per-click) belastet und können dies selbständig kontrollieren." ist schon noch erklärungsbedürftig. Welche Kosten entstehen da wirklich? Vor allem auf längere Sicht. Peter Löbel TWS AG

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