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Gebrauchte Gastro-Möbel: Diese können bei Plattformen wie Jacktomato.de oder Gastro-Flohmarkt.eu eingestellt werden

© Colourbox.de

Gebrauchtes Gastro-Inventar

Start-up-Gründer lancieren Plattformen

7. März 2016

STUTTGART. Ob Tische und Stühle, oder gebrauchte Kaffeemaschinen und Grills: So mancher Gastronom weiß nicht, wohin mit seinem gebrauchten InventarBestandsverzeichnis, in welchem alle Vermögensgegenstände eines Unternehmens nach Art, Menge und Wert aufgelistet werden.
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. Einige Internetgründer haben daher im vergangenen Jahr Plattformen im Internet lanciert, auf denen Gastronomen und Ex-Gastronomen gebrauchte Ausstattung einstellen können, und zwar vom Herd bis zur Tischdecke.

Eine dieser Plattformen ist Gastro-Flohmarkt.eu, gegründet von Erdem Türkmen, Mitglied der Deutschen Barkeeper Union. Dort können Gastronomen, die ihren Betrieb neu einrichten oder aufgeben müssen, Möbel, Geräte und weitere Ausstattung einstellen und zahlen bei Verkauf 2,38 Prozent des Verkaufspreises ProvisionVergütung für die erfolgreiche Vermittlung einer Reiseleistung eines Reiseveranstalters oder eines Einzelleistungsträgers durch den Reisemittler.
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an das Portal. „Das Ziel meines Marktplatzes ist es, Existenzgründer zu unterstützen und ihnen zu helfen, Geld einzusparen, indem sie für die Gründung weniger Kapital aufwenden müssen. Es ist schon ein enormer Unterschied ob ich für die Gründung 50.000 Euro oder nur 20.000 Euro benötige“, so Portalbetreiber Türkmen.

Bisher sind auf Gastro-Flohmarkt.eu, seit Mitte 2015 online, knapp 300 Anzeigen eingestellt. Nur 10 Prozent der Angebote wurde bisher allerdings verkauft. Gründer Türkmen findet diese Quote für den Start ganz gut, obwohl es natürlich auch mehr Verkäufe sein könnten.

Ein anderes Auktionsportal für gebrauchtest Gastro-Inventar ist , ebenfalls Mitte 2015 gestartet. Auch hier verkaufen sich einige Angebote nur schleppend oder gar nicht. Es gebe einfach einige Ladenhüter, wie Portal-Gründerin berichtet. „Ganz alte Stühle zum Beispiel, die seit Jahren in einem Lager stehen. Der Stil passt nirgendwo mehr hin. Da wird es dann schwierig.“ Von Bernstorff rät daher, kaputte Dinge, sehr schmutzige oder sehr alte, nicht mehr zeitgemäße Möbel nicht mehr zum Verkauf anzubieten – es sei denn, sie sind wirklich antik.

Auch Erdem Türkmen hatte auf seiner Plattform Gastro-Flohmarkt schon Ladenhüter, etwa einige Abzugshausen, die keinen Käufer gefunden haben. Er rät aber, alles einzustellen, was nicht „Schrott“ oder defekt ist. Denn: Grundsätzlich seine Gastronomen auch nicht die schnellsten, wenn es darum gehe, eine Kaufentscheidung zu tätigen. Es dauere im Schnitt vier bis sechs Wochen, bis ein Artikel verkauft sei. red/rk


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