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Gemeinsam Suite8 weiterentwickeln: (von links) Claudia Krause-Stoeckel und Christian Janssen (Managing Director) von Micros Fidelio, Referentin Vanessa Borkmann und der 1111. deutsche Kunde, Martin Nowak (Atlas Grand Hotel) Foto: Andree Küsel

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Was Hotelgäste von ihrem Zimmer erwarten

30. Oktober 2012
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AERZEN. Wenn man einen sprichwörtlich nicht riechen kann, meidet man den Kontakt. So verhält es sich auch mit potenziellen Gästen und Hotelzimmern. Riecht es in den Räumen unangenehm, fühlen sich die Reisenden nicht wohl und meiden künftig das Haus. Denn "keine störende Gerüche" stehen sowohl bei Privat- wie auch Geschäftsreisenden an erster Stelle der Anforderungen an ein gutes – noch vor der Qualität des Bettes. Das geht aus der Gaststudie „FutureHotel“ hervor, die das Stuttgarter Frauenhofer-Institut aus Befragungen von rund 3000 Personen in 2009 zusammengestellt hat.

Vanessa Borkmann, Geschäftsfeldleitung Hotel und EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg, stellte die beim fünften "SuiteLuxuriös ausgestattetes, sehr geräumiges Appartement innerhalb eines Hotels.
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8 Kundenbeirat at work" des IT-Unternehmens für die Hotellerie und Gastronomie, Micros-FidelioProperty Management System der Firma Micros.
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, vor. Das Unternehmen hatte dazu rund 30 Beiratsmitglieder zur gemeinsamen Weiterentwicklung seiner Hotelsoftware für mittelständische Betriebe in das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen bei Hameln eingeladen. Im Rahmen der Tagung ehrte das Unternehmen Martin Nowak vom Atlas Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
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Garmisch Partenkirchen als 1111. Kunden in Deutschland.

Noch Handlungsbedarf bei der Ausstattung

Die Gaststudie "FutureHotel" weist nach Interpretation von Vanessa Borkmann keine alarmierenden Zustände in deutschen Hotels auf. Nur 0,2 Prozent der Befragten Personen waren völlig unzufrieden. 4,9 Prozent dagegen sehr zufrieden. Und 52,2 Prozent der Geschäftsreisenden sowie 48,6 Prozent der Privatreisenden würden für ein ideal ausgestattetes Hotelzimmer sogar mehr bezahlen. Es steckt also noch Potenzial in der Vervollkommnung der Ausstattung.

Durch die Vermischung von Arbeit und Freizeit sowie der ständigen Erreichbarkeit mit miniaturisierter Computertechnik erwartet der Gast in allen Hotelkategorien einen vollwertigen Arbeitsplatz mit kostenlosem W-Lan, so Vanessa Borkmann. Die flexible Hotelbuchung über Onlinekanäle ist in Zukunft selbstverständlich. Weitere Wünsche des Großteils der Hotelgäste sind ein hochwertiger Badbereich, ein erweitertes Sport- und Erholungsangebot und ansprechendes, individuelles Design.

Neue Trends beim Reisen und bei Meetings

Diese Wünsche tragen einem gesellschaftlichen Wandel und die Demografieentwicklung RechnungJede Urkunde, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter eine Lieferung oder sonstige Leistung gegenüber einem Leistungsempfänger abrechnet, gleichgültig, wie diese Urkunde im Geschäftsverkehr bezeichnet wird .
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. Zum einen werden die Menschen und damit auch die Klientel für das Gastgewerbe immer älter, zum anderen findet eine kulturelle Durchmischung statt. Die Kaufkraft bei Senioren und Frauen steigt. Das Bestreben, seinen Körper möglichste lange gesund zu erhalten, wird größer. Darauf müssen WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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- und auch Restaurantangebote reagieren. Zusätzlich gibt es durch den Klimawandel eine neue touristische Landkarte. Geschäftsreisen werden nach Ansicht der Forscher des Frauenhofer-Instituts geringer, weil Geschäftstreffen interkontinental durch Videokonferenzen ersetzt werden.

Aber auch über die Optik und Funktionen des künftigen Hotelzimmers haben sich die Wissenschaftler Gedanken gemacht und ein begehbares Modell entworfen. Die Buchung1. Handlung, bei der eine nachgefragte Leistung vom Status einer Anfrage in den Status eines verbindlichen Kaufs übergeht.
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soll online geschehen mit Bestätigung auf das Smartphone. Sobald sich der Gast mit seinem Smartphone dem Hoteleingang nähert, wird er registriert und persönlich begrüßt. Das Auschecken soll künftig über das TV-Gerät möglich sein.

Digitales an vielen Stellen

Der Hotelgast kann sich im Jahre 2020 auf Displaysysteme, digitale Tapeten und individuelle Lichtsteuerung über organische Leuchtdioden freuen. Die Steuerung, so stellen es sich die Zukunftsforscher vor, erfolgt dann über Sprache und Gestik. Die bisher energieintensive Minibar wird durch ein virtuelles Modell ersetzt – die bestellten Waren sollen mit führerlosen Transportsystemen an die Zimmertür geliefert werden. Und zu völliger Entspannung soll sogar ein schwingendes Bett sorgen, dass wie in der Krankenstation des Raumschiffes Enterprise die Vitalfunktionen des darin liegenden erfasst und im Notfall den Notarzt ruft. Da fühlt man sich gut gebettet für die Zukunft.

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