Deutscher Gastro-Gründerpreis: Make food not ...
Deutscher Gastro-Gründerpreis

Make food not war

Leaders Club
Kulinarik trifft Kultur: Die Gründerinnen von Dr.& Dr. Middle Eastern Culture & Food Lab
Kulinarik trifft Kultur: Die Gründerinnen von Dr.& Dr. Middle Eastern Culture & Food Lab

Am 16. März wird im Rahmen der IDX_FS powered by Internorga der Deutsche Gastro-Gründerpreis verliehen. Wie die Messe selbst findet das Finale des Wettbewerbs im digitalen Raum statt. Die fünf Kandidaten präsentieren ihr Konzept entweder im Hamburger IDX_FS-Studio oder live vom Standort aus. Abstimmen kann jeder, der sich für die IDX_FS registriert hat. Wir stellen die im Finale stehenden Konzepte vor. Heute: Dr. & Dr. Middle Eastern Culture & Food Lab.

Im vergangenen Frühjahr musste die Preisverleihung coronabedingt ausfallen, aber die vom Veranstalter Leaders Club ausgewählten Finalisten sind weiter im Rennen. Es sind Die Fette Beete (Krefeld), Dr. & Dr. Middle Eastern Culture and Food Lab (Berlin), Geeske & der swarte Roelf (Borkum), Restaurant Klinker (Hamburg) und Urban Pop up Food (München). Unsere Porträt-Serie setzen wir fort mit Dr. & Dr. Middle Eastern Culture & Food Lab.

Gemeinsame Freude, Frieden und Genuss

Nach dem Motto „Make food not war” vereinen die iranischen Zwillingsschwestern Dr. Sahar und Dr. Forough Soudoudi die vielfältige Genusswelt der iranischen, israelischen und persischen Küche auf einem Teller. Mit ihrem Culture & Food Lab sind sie auf den Spuren einer jahrhundertealten Tradition und führen die einzigartige Kulinarik mit ihren langjährigen Erfahrungen in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement in die Zukunft.
Inspiriert durch ihre Reisen manifestierte sich ein starker Wunsch nach einem fairen und besseren Leben für alle Menschen, aber auch zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren und den verstaubten Schleier aus Politik und Religion über den kulturellen als auch kulinarischen Schätzen zu heben. Das alles mündet in dem Konzept: Gemeinsame Freude, Frieden und Genuss.

Im Labor: Kultur trifft Kulinarik

Wie der Name schon verrät, bleiben die beiden Schwestern auch ihren wissenschaftlichen Wurzeln treu. Ihr Berliner Catering bringt das auf den Tisch, was sie jahrelang probiert, getestet und optimiert haben. Denn ihr Ziel ist es, die Ausgewogenheit und Darbietung ihrer Gerichte so umzusetzen, dass jeder Gast eine authentische, kulinarische Reise erlebt, bei der die Traditionen eines jeden Landes, das sie bereist haben, respektiert und widergespiegelt werden.
Ihr Handwerk verstehen Sahar und Forough als eine Art Culture & Food Lab. Die Kunst des Essens vereinbart für sie Frieden und Liebe. Und genau so wollen sie mit ihren Gerichten und Beilagen aus Ritualen und Kultur in die Welt zu tragen - eine ganz besondere Mission, für die sie enorm brennen. In ihrem liebevoll genannten Labor stehen unter anderem Kochkurse auf dem Menü, in denen die Teilnehmer tief in diese geschichtsträchtige Welt eintauchen und gemeinsam eine Brücke in ihre westliche Welt bauen können.

Kluge Köpfe auf sozialer Mission

Von ihren Wurzeln im Iran leben Sahar Soudoudi und ihre Zwillingsschwester Forough mittlerweile in Berlin. Ihr akademischer Hintergrund ist die Basis ihrer Konzepts. Mit ihren Promotionen in Stadtklimatologie und Nachhaltigkeit beziehungsweise in Geophysik / Seismologie wollen sie nicht nur Kulturen zusammenwachsen lassen und Grenzen überwinden, sondern eben auch andere Probleme unserer Zeit thematisieren und kulinarisch lösen. Geballte Frauenpower und die Stärkung von Female Leadership inklusive.

Nur wer sich bei der IDX_FS registriert, kann auch über das beste junge Gastro-Konzept abstimmen. Hier geht's zur Registrierung: https://idxfs.de/

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