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Systemgastronomie

Begriffserklärung "Systemgastronomie":

Betriebsform in der Gastronomie, bei der entgeltlich Getränke und/oder Speisen in einem standardisierten Gastronomiebetrieb abgegeben werden, die an Ort und Stelle verzehrt oder auch mitgenommen werden können.

Dabei verfolgt eine einheitliche unternehmerische Leitung eine konsequente Ökonomisierung nach demselben System, dessen Wesensmerkmale Standardisierung und Spezialisierung sind.

Der Erfolg der Systemgastronomiebetriebe beruht in der Regel auf vier Faktoren:

Effizienz

optimaler Mitteleinsatz zum Erreichen eines Ziels" Beispiele: begrenzte Speisekarte , Standardisierung der Arbeitsprozesse , Faktor Zeit ).

""Berechenbarkeit

Betonung der Determinanten, die sich berechnen, zählen und quantifizieren lassen, und somit als kalkulierbarer Bedarf sämtlicher Produktionsfaktoren gelten: Beispiele: Sparmenüs, Festpreis für Baustein-Menüs, Berechenbarkeit des Kaloriengehalts, Berechenbarkeit des Kunden: Aufenthaltsdauer, Anzahl, durchschnittliche Ausgaben.

""Vorhersagbarkeit

Erfüllung der z.B. durch Werbung generierten Erwartungen des Gastes in Bezug auf Preis, Produkte, Qualität, Freundlichkeit und Service.

"Kontrolle

Überprüfung der Arbeitsprozesse, erleichtert durch Standardisierung Beispiele: Kontrolle der Lebensmittelqualität und -produktion Kontrolle der Mitarbeiter Kontrolle der Kunden Er-

satz menschlicher Arbeitskraft durch Technik, um Fehler zu vermeiden. Unternehmen der Systemgastronomie: McDonald's, Burger King, Nordsee, Maredo, San Francisco Coffee Company, Balzac Coffee, Starbucks, Subway.