Fachbegriffe

Handelsgesetzbuch

Die Begriffserklärung von Handelsgesetzbuch

gesetzliche Grundlage des Handelsrechts im engeren Sinne.

Das HGB vom 10.05.1897 enthält in vier Büchern Vorschriften über den Handelsstand, die Handelsgesellschaften und die stille Gesellschaft , die Handelsbücher und die Handelsgeschäfte. Irreführend ist der Name Handelsgesetzbuch, da die Gewerbetätigkeit ausschlaggebend ist, die nicht in Form eines Handelsgewerbes erfolgen muss. Das Handelsrecht beinhaltet für den Unternehmensgründer wichtige Regeln, welche vom BGB abweichen. Im Handelsrecht geregelt sind beispielsweise die Eintragungspflicht in das Handelsregister sowie die maßgeblichen Buchführungs- und Rechnungslegungsvorschriften. Nur kleine Unternehmen, welche aufgrund ihres geringen Umfangs einen geringen Geschäftsbetrieb benötigen, werden lediglich von einzelnen Regelungen erfasst. Neben dem HGB existieren zwei weitere Standards der Rechnungslegung, die in Deutschland, Nordamerika und Europa eine Rolle spielen: IAS sowie US-GAAP .

Handeismakier Makler, der ausschließlich für die Interessen des Kunden nach § 93 HGB tätig ist. Er vermittelt fremde Leistungen in fremdem Namen und für fremde oder für eigene Rechnung , jedoch wird sein Entgelt für seine Vermittlungsbemühungen vom Kunden getragen. Zwischen dem Handelsmakler und dem Einzel- als auch Gesamtleistungsträger besteht kein ständiges Betrauungsverhältnis und keine ständige vertragliche Grundlage. Das Risiko liegt beim Gesamtleistungsträger . Durch den wahrscheinlichen Wegfall des Handelsvertreterstatus wird diese Form des Vertriebs häufiger anzutreffen sein.

Übersetzung von Handelsgesetzbuch ins Englische

  • commercial broker

Passende Fachbegriffe zu Handelsgesetzbuch

Abkürzung von Handelsgesetzbuch

  • HGB

Literatur zu Handelsgesetzbuch

  • Nies, I. (2GG5)
  • Schiller, R. (2GG5)
  • Schmicke, C. (2GG5)