Fachbegriffe

Kognitive Dissonanz

Die Begriffserklärung von Kognitive Dissonanz

Bezeichnung für einen inneren Widerspruch bzw. Missklang, da die persönliche Erwartung nicht mit der erfahrenen Realität übereinstimmt. Grundlage der von Leon Festinger 1957 begründeten Theorie ist die Annahme, dass Menschen dazu neigen, einmal getroffene Entscheidungen zunächst beizubehalten. Deshalb werden alle neuen Informationen, die zu der getroffenen Entscheidung in Widerspruch stehen, tendenziell abgewertet, während alle konsonanten Informationen tendenziell überschätzt werden. Erst wenn die durch die Dissonanz erzeugte innere Spannung zu groß wird, also die individuelle Toleranzschwelle überschreitet, ändert das Individuum die getroffene Entscheidung ab, um so Erfahrung und Entscheidung wieder zur Konsonanz zu bringen. Je toleranter und veränderungsbereiter ein Mensch ist, desto geringer seien die durch neue Informationen erzeugten Spannungen. Das Konzept der Kognitiven Dissonanz spielt insbesondere im Marketing eine entscheidende Rolle. Da kognitive Dissonanzen vom Gast als unangenehm empfunden werden, versuchen Marketer positive Aspekte eines Angebots zu verstärken, negative abzuschwächen und insgesamt kognitive Dissonanzen zu vermeiden. Dem kommt entgegen, dass vor allem vom Angebot bzw. der Marke überzeugte Konsumenten gewillt sind, zur Rechtfertigung ihrer Entscheidungen Informationen selektiv wahrzunehmen. Das heißt, ist der Gast von der Leistung überzeugt, wird er negative Angebotsattribute "schönreden"". Hier spielt insbesondere das Involvement eine entscheidende Rolle.

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Kommanditgesellschaft auf Aktien Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter uneingeschränkt persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet. Neben diesem Komplementär sind die übrigen Gesellschafter an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften, sogenannte Kommanditaktionäre . Die KGaA ist eine juristische Person des Privatrechts und Kapitalgesellschaft" Organe dieser Gesellschaft sind der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Die Geschäftsführung sowie die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der Gesellschaft erfolgt durch den Komplementär. Für die Gründung einer KGaA sind mindestens fünf Personen erforderlich. Davon muss mindestens ein Gesellschafter als persönlich haftender Komplementär für die Gesellschaftsverbindlichkeiten einstehen. Neben diesem Vollhafter sind beliebig viele Kommanditaktionäre und Komplementäre möglich.

Literatur: o. V.: Gabler Wirtschaftslexikon

Übersetzung von Kognitive Dissonanz ins Englische

  • association limited by shares
  • cognitive dissonance

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