Fachbegriffe

Wertkettenanalyse

Die Begriffserklärung von Wertkettenanalyse

auf den Grundprinzipien des

Prozessmanagements basierendes Verfahren, das dazu dient, den Beitrag der wertschöpfungsbezogenen Aktivitäten und Kernprozesse eines Unternehmens in Bezug auf die Gewinnspanne zu verdeutlichen. Die unternehmensspezifische Kette wertschöpfender Aktivitäten wird im Zuge dieser Analyse hinsichtlich der Wettbewerbsdimensionen Qualität, Kosten und Zeit untersucht. Dabei können, sowohl das einzelne Kettenglied als auch die Schnittstellenabstimmung der Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens bzw. zwischen vorund nachgelagerten Wertschöpfungsstufen , zu einer Quelle von Wettbewerbsvorteilen werden.

Der Vergleich mit der Wertschöpfungsstruktur anderer Wettbewerber ermöglicht Unternehmen eine Standortbestimmung in Bezug auf die Kosten- und Leistungsunterschiede zwischen den Anbietern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Leistungsund Kennzahlenananalyse ermöglicht eine prozessorientierte Wertkettenanalyse dabei nicht nur die Diagnose von Leistungsabweichungen, sondern verdeutlicht auch die Ursachen dieser Abweichungen und ermöglicht gegebenenfalls somit eine vereinfachte Gegensteuerung.

Wettbewerber-Betrachtung ist eines der wesentlichen analytischen Instrumente, um Wettbewerbsstrategien im Hinblick auf Mitbewerber zu gestalten. Hierbei ist es wichtig, Informationen über die Potenziale der Wettbewerber sowie deren Produkt- und Leistungsstrategien in den jeweils relevanten Märkten zu erhalten.

Diese Informationen und Daten sind die Grundlage für eine Strategie, die sich unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse entwickeln lässt.

Übersetzung von Wertkettenanalyse ins Englische

  • competition analysis
  • value chain analysis

Passende Fachbegriffe zu Wertkettenanalyse

Literatur zu Wertkettenanalyse

  • Porter, M. E. (1997)
  • Altobelli-Fantapie, C./Bouncken, R. B. (1998)