AHGZ-Aktion: Das sind die verliebtesten Hoga-...
AHGZ-Aktion

Das sind die verliebtesten Hoga-Paare!

Hotel
Armin und Sabine Gross (Hotel Prinz-Luitpold-Bad, Bad Hindelang)
Armin und Sabine Gross (Hotel Prinz-Luitpold-Bad, Bad Hindelang)

Wir haben die verliebtesten Hoga-Paare gesucht und gefunden. Hier kommen ihre Geschichten. Fortuna schickt ein Paar zum Kurzurlaub ins 25hours Bikini Berlin.

AHGZ-Aktion: Das sind die verliebtesten Hoga-Paare!



STUTTGART. Viele Paare führen gemeinsam ein Hotel oder Restaurant. Ihre Liebesgeschichten sind so vielfältig wie die Branche selbst. Wir haben uns auf die Suche nach verliebten Hoga-Paaren gemacht. Erhalten haben wir viele schöne Fotos und Geschichten.

Unter allen Einsendern haben wir außerdem ein Übernachtung für zwei Personen in der Jungle Suite des neu eröffneten Hotels 25hours Bikini Berlin verlost. Das Losglück hat entschieden - und zwar für Armin und Sabine Gross vom Hotel Prinz-Luitpold in Bad Hindelang. Wir gratulieren und wünschen viel Spaß beim Kurzurlaub!

Bei allen Paaren, die uns ihre Love-Story geschickt haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Ihre Geschichten stellen wir als Dankeschön hier vor. Die Reihenfolge ist dabei zufällig. Wer sich hinter den Geschichten verbirgt, sehen Sie in unserer Fotostrecke.

Verliebt im Gastgewerbe sind:

Daniela Heide und Pascal Heide-Nigg (Gaststätte Heide-Volm, Planegg)

Im Klassenzimmer der Berufsschule haben sich Daniela Heide und Pascal Heide-Nigg vor 14 Jahren kennengelernt. Beide lernten Koch. Inzwischen leiten sie mit den Eltern die Gaststätte Heide-Volm in Planegg bei München. Er ist Küchenchef, sie fürs Marketing verantwortlich. „Am Wichtigsten ist es, Unstimmigkeiten niemals vor den Mitarbeitern zu diskutieren, sondern die Dinge unter vier Augen zu klären“, betonen sie. Nach stressigen Zeiten schafft sich das Paar auch mal Freiräume. „Ein schönes Abendessen zu zweit, das muss einfach drin sein.“ (kg)

Simone und André Greul (Romantik Hotel Fürstenhof, Landshut)

Ihre Geschichte erzählt Simone Greul: „Mein Mann hatte sich damals zum Vorstellungsgespräch für die Position des Küchenchefs mit meiner Mutter getroffen. Ich hatte damals ein Praktikum in der Küche absolviert - und bin mit meinem selbstgebackenen Kuchen mitten in das Vorstellungsgespräch geplatzt. Und da war dann dieser besondere Augenblick, wo man genau weiß, dass ist der Richtige!“ André Greul bekam die Stelle, kurze Zeit später waren die beiden ein Paar. Inzwischen sind sie 23 Jahre glücklich zusammen.

Ihr Rezept für eine erfolgreiche Zusammenarbeit: „Wenn es Probleme gibt, muss das ausdiskutiert werden“, sagt Simone Greul. “Die gemeinsame Richtung muss dieselbe sein.“ Und: „Wir vermeiden es, Probleme mit nach Hause zu nehmen.“

Sandra und Attila Karpati (Der Lennhof, Dortmund)

Sandra und Atilla Karpatis Liebegeschichte begann im Hotel. „Abends im Maritim in Köln, romantisch nach Feierabend bei einem Bier am Büdchen“, erinnert sich Sandra Karpati. Die gelernte Hotelfachfrau arbeitete damals an der Rezeption, er als Koch in der Küche. An der Bar des Maritim Hotels flogen die Funken. Heute leiten die beiden das Hotel Der Lennhof in Dortmund, mit 35 Zimmern und Restaurant.

„Wir haben uns ins Abenteuer gestürzt“, sagt die 27-Jährige. „Und bereuen es kein Stück. Man wächst mit seinen Aufgaben.“ Bei einem Gläschen Wein sitzen die beiden abends oft zusammen und schmieden Pläne für ihr Hotel, erzählt sie. „Wir begeistern uns gegenseitig und treiben uns gegenseitig auch mal an.“ Ist der eine mal müde, baut der andere ihn eben wieder auf.

Armin und Sabine Gross (Hotel Prinz-Luitpold-Bad, Bad Hindelang)

Armin und Sabine Gross sind schon zusammen auf die Schule gegangen. Gefunkt hat es später beim Skat-Spielen. Inzwischen sind beide seit 17 Jahren ein Paar. „Wir haben aufgrund getrennter Studienorte, Auslandsaufenthalte und Arbeitsorte lange eine Fernbeziehung geführt“, erzählt Sabine Gross. Heute leben beide gemeinsam im Allgäu. „Liebe, Verständnis, offene Diskussionen und eine gemeinsame Mission“, bringt die beiden als Paar durch den Berufsalltag.

„Armin ist der Kreative, mit großen Visionen und dem Drang nach Innovation“, sagt sie. „Sabine hingegen ist die Strukturiere, mit der Liebe zum Detail und dem Blick auf den Zeitplan“, sagt er. Und noch etwas sei entscheidend gewesen, fügt Armin Gross schmunzelnd hinzu: Armin Gross: „Meine Vorfahren und ich waren glücklich genug, stets klügere Frauen zu ehelichen. Das sehe ich als Schlüssel zum Erfolg an!“

Kati und Frank Reinhardt (Hotel Resort Schloss Auerstedt)

Zum ersten Mal begegnet sind sich Kati und Frank Reinhardt im Restaurant des Kempinski 4 Jahreszeiten in München. Das war 1992. Heute führen beide das Hotel Resort Schloss Auerstedt in Thüringen. „Unser Team führen wir wie eine eigene Familie“, sagt Kati Reinhardt. Ihren Mitarbeitern wollen beide Vorbild sein.

Streit gehört für sie nicht auf die Arbeit. „Man darf den Stress nicht überbewerten“, betont sie. Die Arbeit ist für das Paar nur bis zur eigenen Haustür präsent - also 3 Kilometer entfernt vom Hotel. Freie Zeit nutzen die beiden intensiv, sagt Kati Reinhardt. „Wir reisen gerne, machen Dinge, die uns verbinden“, sagt sie. „Aber wir geben dem anderen auch mal Raum.“

Diana und Tobias Hartmann (Restaurant Kontrast, Mitterscheyern)

Bei Diana und Tobias Hartmann war es Liebe auf den ersten Blick. Diana lernte Tobias war eigentlich Kfz-Mechaniker - und wurde von Diana „zur Gastronomie angestiftet“: Er machte eine Lehre zum Restaurantfachmann und ist seit 2012 staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt. „Wir haben klare Zuständigkeiten und trennen die Verantwortungs- und Arbeitsbereiche strikt“, sagt Tobias Hartmann.

Ihr Rezept für schwierige Zeiten: „Fest zusammenhalten, sich gegenseitig den Rücken stärken und Geschäftsangelegenheiten nicht mit nach Hause nehmen.“ (kg)

Margret Bolkart-Fetz und Ludger Fetz (Freiberg Romantik Hotel, Oberstdorf)

„Ein Familienunternehmen funktioniert nur, wenn die Familie funktioniert“, sagen Margret und Ludger Fetz. Ihren Angaben zufolge führen sie gemeinsam mit 24 Mitarbeitern das kleinste 4-Sterne-Hotel Deutschlands – nämlich mit nur acht Zimmern. Zum Hotel gehört auch das Restaurant Maximilans, ausgezeichnet mit einem Stern.

Kennengelernt haben sie sich an einem Novembertag im Kleinwalsertal. „Am Ende der Welt“, erinnert sich Ludger Fetz. Natürlich im Hotel. „Ich sah Margret am Empfang stehen und dachte, hier will ich arbeiten!“ Ludger Fetz bekam in der Küche den Dessert-Posten – und umwarb Margret mit süßen Nachspeisen. „Ich möchte keine Sekunde ohne sie sein“, sagt er.

Anke und Munib Preljevic (Grimm’s Hotel, Berlin)

Kennengelernt haben sich beide 1999 in einem Kaufhaus. „Ich habe eine Promotion für Gillette in einem Kaufhaus in der Karl-Marx-Strasse gemacht“, sagt Anke Wenzel-Preljevic. „Und Munib hat einen Nassrasierer gesucht. Ich beriet ihn und dann fragte er, ob wir einen Kaffee zusammen trinken.“ Zusammen arbeiten sie seit 2001. Zuerst mit Managementvertrag im Motel One Kassel, danach im Motel One Berlin Mitte. 2011 starteten sie mit dem Grimm’s ihr erstes eigengeführtes Hotel.

.„Wir hatten wirklich viele schöne Momente in der Zeit bis hierher. Sicher war die Eröffnungsphase des Grimm’s eine der arbeitsreichsten, aber auch eine der aufregendsten Zeiten. Und als die ersten Gäste kamen, das war wirklich toll. Aber bei allem beruflichen Erfolg sind die Geburten unserer Kinder und deren Heranwachsen, das Allergrößte!“

Ihr Geheimrezept: „Wenn es zu Stress kommt, muss der da bleiben, wo er entstanden ist. Zoff zu Hause muss zu Hause bleiben und Stress in der Arbeit muss im Hotel bleiben. Das klappt nicht immer, man sollte sich aber stets drum bemühen. Einer muss trotz allem der Boss sein. Man muss sich auch zurücknehmen können und sich als Team begreifen und jedem seinen Platz lassen.“ Und: „Bei allem Stress muss man immer versuchen, sich ganz eigene Momente als Paar zu verwirklichen.“ (marc)

Katja und Reiner Canters (Küppers Bierstuben, Düsseldorf)

Er ist Koch, sie Restaurantfachfrau. Seit elf Jahren führen sie in vierter Generation ihre Gaststätte im linksrheinischen Düsseldorf. „Kennengelernt haben wir uns 1996 im damaligen Oberkasseler Hof, erinnert sich Katja Canters. „Dort war mein Mann Inhaber und ich am Wochenende mit meinen Freundinnen Stammgast.“ Die Funken flogen beim Lambada-Tanz.

Heute haben beide auch schon krankheitsbedingte schwierige Zeiten durchgestanden. „Aber das Schöne ist, dass man sich auf seinen Partner verlassen kann - und gemeinsam geschäftlich wie privat durch Dick und Dünn geht.“

Adelheid und Jürgen Andruschkewitsch (Bioland-Restaurant Rose, Vellberg)

Adelheid Andruschkewitsch weiß noch ganz genau, wie sie ihrem Mann das erste Mal begegnet ist. „Wir haben uns vor 36-einhalb Jahren im Hotel Post in Nagold kennen und lieben gelernt“, erzählt sie. „An meinem ersten Arbeitstag hatte mein Mann frei. Er hat mich am 2. August zum ersten Mal gesehen und wohl gleich - wie mir später erzählt wurde - einem Kochkollegen eingeschärft, dass er von mir die Hände lassen soll.“

„Auf den ersten Blick konnte mich mein Mann nicht beeindrucken“, sagt sie und lächelt. Doch durch Hosen flicken und Pink-Floyd-Musik sind beide dann doch ein Paar geworden - und im März 34 Jahre verheiratet. Seit 27 Jahren leiten beide den Betrieb der Eltern. „Es waren Jahre des Kennenlernens, des sich Entwickelns, des Zusammenraufens“, erzählt sie.

„Wir haben erkannt, es funktioniert auf die Dauer nur, wenn jeder seinen Bereich hat und wir uns auch private Freiräume lassen.“ Ihre Grundeinstellung zu der Art wie sie ihr Haus führen, ihr Leitbild, die Art der Küche und ihre Werte seien identisch. „Wir können uns aufeinander verlassen und ergänzen uns und hoffen, dass dies auch noch lange der Fall ist.“

Patric und Cornelia Neeser (Weihenstephaner, Berlin)

Die beiden haben sich kennengelernt als sie im Task Force Team die Eröffnung des A-Rosa Resorts Bad Saarow begleiteten. „Die Magie des Scharmützelsees hat uns eingefangen und sogar zu einem Heiratsantrag auf dem See und einer wunderschönen Hochzeit geführt“, erzählt Cornelia Neeser. Patric Neeser ist Hotelfachmann, Cornelia hat BWL studiert. Anfang 2012 hat sich das Paar mit dem Weihenstephaner selbständig gemacht. Ihre Arbeitszeilung ist klar: „Er sagt, sie macht“, sagt sie und lacht. Den gesamten operativen Teil des Geschäftes mache er. Marketing, Vertrieb, Verwaltung und Finanzen liegen bei ihr.

„Unsere schönste Zeit war die Geburt unseres Sohnes Josef, die das Leben neben der Arbeit vollkommen werden lässt“, betont Cornelia Neeser. Ihr Tipp für die Liebe: „Man sollte nie den Fokus verlieren, warum man das alles macht und wofür. Die Selbständigkeit birgt schon ihre Tücken und Risiken, bietet aber auf der anderen Seite so viel Freiheit und Selbstbestimmung, die wir nicht mehr missen möchten. Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam ein Projekt zu starten und zum Erfolg zu führen, gemeinsam an die komischen, kritischen und schönen Momente zurück denken und nach vorn zu schauen.“ (marc)



Alice und John Brocklebank (BelVital Wellness & Riding Residenz, Freudenstadt)

Bei Alice und John Brocklebank, die gemeinsam die Belvital Wellness & Riding Residenz in Waldachtal-Lützenhardt im Schwarzwald führen, funktioniert die tägliche Arbeit nicht ohne Emotionen. „Man schlägt sich halt auch mal die Köpfe ein.“ Das gehöre dazu. Doch entscheidend sei, hinterher immer wieder Frieden zu schließen.

An ihr Kennenlernen erinnert sich Alice noch gut: „Ich habe John im Hotel kennengelernt, als er im schnieken Anzug kam und für seine Firma 50 äußerst trinkfeste ausländische Gäste ablieferte. Die haben in einer Nacht mein ganzes Hotel buchstäblich leer getrunken, einschließlich Küchenschnaps und Rumtopf - und sich anschließend dementsprechend aufgeführt. Das ergab natürlich anderntags Gesprächsbedarf.“ (kuh)

Stephanie und Andreas Tedsen (Hotel Lüttje Burg, Lütjenburg)

„Kennengelernt haben wir uns im Betrieb“, erinnert sich Andreas Tedsen. „Ich hatte eine Großveranstaltung in meinem alten Betrieb und kurzfristig fiel eine Kraft im Service aus. Meine Frau arbeitete damals bei einem Freund und Kollegen und half bei uns aus. Ich stand damals in der Küche und bevor ich Sie sah, hörte ich Ihr Lachen.“

Die Arbeitsteilung funktioniert bei beiden so: Unsere Aufteilung im Betrieb hat die Natur schon vorgegeben. „Meine Frau bewegt alles im Bereich direkt mit unseren Gästen und ich alles im versteckten Bereich.“

Ihre schönste Zeit: „Die Freundlichkeit und Fröhlichkeit meiner Frau ist eine der Säulen, auf dem unser Betrieb steht. Mein recht schwarzer Humor passt manch mal nur in den Keller, wo auch unsere Verwaltung ist.“ Ihr Liebes-Rezept: „Wenn der Mann ein Amt hat und die Frau den Verstand, dann gibt es eine gute Ehe“, hat Marie Freifrau von Eber-Eschenbach einmal gesagt.“ (hh)

Katharina & Kai Dau (Naturerlebnishotel Töwerland, Steinfeld/Oldenburg)

Katharina & Kai Dau haben sich 2001 im Hotel kennengelernt. “Dort gab eine wunderhübsche Frau regelmäßig Trennkostkurse“, sagt Kai Dau. „So haben wir uns kennen und lieben gelernt.“ Seit 2004 führen beide den Familienbetrieb Naturerlebnishotel Töwerland. „Und wir haben festgestellt, das wir extrem gut zusammenarbeiten können und dies auch noch lange Zeit machen wollen!“

Irene Walters und Florian Noppinger (Hotel Zum Stern, Bad Hofgastein)

Im Festspiel Hotel Goldener Hirsch in Salzburg begann Irene Walters und Floruan Noppingers gemeinsame Geschichte. „ Damals waren wir noch Kollegen“, erzählt Irene Walters. Beide könnten, so sagt sie, nicht unterschiedlicher sein - und doch so viel gemeinsam haben. „Der Kakao auf dem Milchschaum, der linke und der rechte Schuh, die Kräuterkruste auf dem Filetsteak“, beschreibt sie ihre Liebe.

„Wir sind zwei Hospitality-Fanaten, die das Herz am richtigen Fleck haben“, sagt sie und lacht. „Ein F&Bler und eine Roomslady.“ Gemeinsam waren die beiden schon auf Weltreise. In dieser Zeit entwickelten beide ihr Konzept für die Selbstständigkeit. Angekommen sind die beiden nun im Hotel Zum Stern im Bad Hofgastein, das sie gemeinsam führen. Zum Hotel gehören 46 Zimmer, ein Spa und ein Restaurant mit Hauben-Auszeichnung. „Im Hotel teilen wir uns die Bereiche auf und kommen uns so nicht in Quere“, sagt Irene Walters. „Große Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.“

Rottger Roos und Petra Weichel (Restaurant Remise Lübeck)

Eine Bayerin, ein Hamburger und ein Restaurant. Das gehört seit fünf Jahren zusammen. Und zwar in Lübeck. Rottger Roos und Petra Weichel erfüllten sich im Oktober 2008 mit der Remise einen Traum. Gemeinsam wurden sie Pächter des Bistros, und bauten es in den nächsten Jahren zum Restaurant aus.

Beide machten als Quereinsteiger ihren Weg. Sie kam aus der Medizinbranche, er führte eine Werbeagentur. „Wir haben sehr viel Lehrgeld gezahlt“, blicken die beiden heute zurück. „Wir lernten, wie man mit Lieferanten und Brauereien verhandelt, was HACCP ist und wie wichtig Alleinstellungsmerkmale in der Individualgastronomie sind.“

Heute bieten beide als einziges Restaurant in Lübeck Dry-aging-Steaks von Rindern aus Schleswig-Holstein an. „Es ist einfach toll, einen Partner zu haben, der mit einem durch Dick und Dünn geht, mit dem man gleiche Ziele verfolgt, der hinter einem steht“, betont Rottger Roos. Erst vor Kurzem haben sich beide noch einen Traum erfüllt: Nach fünf Jahren Arbeit haben beide fünf Tage Urlaub gemacht.

Simone und Holger Braune (Hotel Ochsen, Höfen/Enz)

„Ich hatte mich im August 2005 um die Stelle als Rezeptionsmitarbeiterin im Hotel Ochsen im Schwarzwald beworben und wurde zu einem Vorstellungstermin eingeladen“, erzählt Simone Braune. „Als ich an diesem Tag pünktlich kam, wurde ich solange im Restaurant platziert. Auf diesem Wege viel mir Holger schon auf, allerdings saß er an einem Tisch mit zwei anderen Herren. Ich dachte, er sei Lieferant. Doch kurz darauf kam er zu mir an den Tisch und stellte sich vor.“

Nach dem Vorstellungsgespräch und einem Mittagessen wusste Simone Braune: „Das ist der richtige Mann - den werde ich heiraten.“ Ein Jahr später kam die Hochzeit. Bis beide sind heute glücklich und haben drei Kinder.

Meike Appel-Fuhrmann und Christian Fuhrmann (Hotel Schwarzer Bock, Ansbach)

„Wir sind das Hotel-verrückte Paar“, sagt Christian Fuhrmann und lacht. Ihre Liebesgeschichte begann im Jahr 2001 im Aqua im Ritz-Carlton in Wolfsburg. Sie mit fundierter Ausbildung, Hotelfachschule Schweiz, Hospitanz im Grand Hyatt Jakarta/Indonesien und Berufserfahrung bei einer Hotelkette.

Er zwar mit Erfahrungen im Eventmanagement, Praktika bei Reisejournalisten und im kleinen Hotel der Eltern in Würzburg, aber dennoch etwas branchenfremd, frisch von der Universität im Bereich Geisteswissenschaften. Es folgten Jahre des Pendelns: er in der Automobilbranche, als Exportmanager zwischen Afrika und Skandinavien im Einsatz - und sie für den Hotelkonzern zwischen Stuttgart und Hamburg unterwegs.

Als die Familie Nachwuchs bekam, war es Zeit sesshaft zu werden. In Ansbach, der Rokoko-Perle Bayerns war ein etwas angestaubtes Traditionshaus zu verkaufen, so wurden mitten in der Finanzkrise 2008 Gespräche mit Förderbanken geführt. Und am 1. März 2009 startete die junge Familie in eine neue Zukunft im Schwarzen Bock zu Ansbach.

Gemeinsam brachten sie das Haus mit Renovierungsstau wieder in die Spur. Heute, fünf Jahre später, hat sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt, das Haus ist 3-Sterne-Superior klassifiziert, und man ist als Slow-Food-Förderer und Regionalbuffetbetrieb auf lokale bodenständige Tradition ausgerichtet.

stats