Ausbildung: Baden-Württemberg befürchtet Lehr...
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Baden-Württemberg befürchtet Lehrstellen-Mangel

IMAGO / Rupert Oberhäuser
Azubis: Momentan verzweifelt gesucht - aber das könnte sich schon bald ändern
Azubis: Momentan verzweifelt gesucht - aber das könnte sich schon bald ändern

Um zusätzliche Lehrstellen zu gewinnen, gehen in Baden-Württemberg künftig auch im Gastgewerbe Ausbildungsscouts auf Betriebe zu.

Ziel sei es, Unternehmen, die nicht oder weniger als früher ausbildeten, zu identifizieren und diese für die betriebliche Ausbildung zu gewinnen, erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) in Stuttgart. Infolge der Corona-Pandemie sind die Zahlen der Ausbildungsstellen ebenso wie die der Bewerber rückläufig.

Die vom Wirtschaftsministerium finanzierten sechs Ausbildungsscouts sollen laut Mitteilung vor allem Branchen in den Fokus nehmen, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen sind – wie Hotellerie und Gastronomie, Veranstaltungs- und Reisebranche, Einzelhandel – sowie von Migranten geführte Betriebe.

Auch wenn derzeit ein deutlicher Bewerbermangel vorherrsche und viele Lehrstellen unbesetzt blieben, könnten ab dem Ausbildungsjahr 2022 Schulabgänger zusätzlich auf den Ausbildungsmarkt drängen, die sich 2020 und 2021 zurückgehalten hätten. Dann könnten deutlich mehr Ausbildungsplätze benötigt werden, begründet die Ministerin die Initiative.


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