Corona-Beschränkungen: Auch NRW lockert zum O...
Corona-Beschränkungen

Auch NRW lockert zum Oktober

IMAGO / Rolf Poss
Corona-Vorschriften: Herausforderung für Gäste und Gastronomen
Corona-Vorschriften: Herausforderung für Gäste und Gastronomen

Der Dehoga-Landesverband lobt die Entscheidung als wichtigen Schritt zurück in die Normalität.

Für viele Restaurant-, Café- und Kneipenbetreiber sind die durch Corona bedingten Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen den Gästen an unterschiedlichen Tischen eine der größten Herausforderungen während der Pandemie. Die Aufhebung der Mindestabstände bedeutet deshalb einen großen Schritt zurück in die Normalität, wie der Dehoga-Landesverband in einer Mitteilung unterstreicht. Das gelte auch für die Erleichterungen für Discos und Clubs.

Gastronomen in ganz Nordrhein-Westfalen begrüßen den Wegfall der Mindestabstände von 1,5m, der ab dem 1. Oktober in Nordrhein-Westfalen gilt. „Nach dem Ende des Lockdowns bedeutet das einen sehr wichtigen nächsten Schritt für unsere Branche zurück in die Normalität“, so Regionalpräsident Haakon Herbst. Die Mindestabstände in Restaurants, Kneipen, Cafés und anderen Gaststätten hatten in der Praxis vielfach mehr als 40 Prozent Platzverlust bedeutet und damit für massive Umsatzverluste gesorgt. „Gerade für kleine Betriebe war ein wirtschaftliches Arbeiten mit dieser Regelung nahezu unmöglich. Das ändert sich ab morgen. Ein positives Signal für unsere Branche!“, betont Herbst.

Als genauso erfreulich bewertet der Hotel- und Gaststättenverband die Erleichterungen für Clubs und Discotheken. Ab Oktober sollen im Rahmen der 3G-Regelungen auch negative Antigen-Tests den Einlass in Tanzbetriebe ermöglichen, wenn sie nicht älter als sechs Stunden sind. Bisher gelten nur Negativtestnachweise durch PCR-Tests als ausreichend.

„Gerade für kleine Betriebe war ein wirtschaftliches Arbeiten mit dieser Regelung nahezu unmöglich.“
Haakon Herbst, Präsident Dehoga NRW

Der Hotel- und Gaststättenverband hatte sich seit Langem für eine weitere Rücknahme von Beschränkungen eingesetzt, unter anderem der Abstände eingesetzt.  „Solange wir die 3G-Regeln noch benötigen, ist es der richtige Weg, in diesem Rahmen weitere Erleichterungen vorzunehmen", betont Herbst und erwartet zudem eine Lösung für das Problem der zahlungspflichtigen Tests. „Niemand zahlt 20 Euro für einen Test, um eine Pizza für 15 Euro zu essen. In einigen Nachbarländern sind die Tests deutlich günstiger.“

Zuvor hatte bereits das Saarland beschlossen, für zunächst zwei Wochen in einer neuen Verordnung bei 3G – wenn also nur Geimpfte, Genesene und Getestete sich in einem Raum aufhalten – die Auflagen wie Maskenpflicht, Mindestabstände oder Teilnehmer-Höchstgrenzen gestaffelt nach Fläche fallenzulassen.

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