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Coronakrise | Lockdown

Beschluss: Lockdown wird bis zum 7. März verlängert

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Der Lockdown geht weiter, vorerst bis 7. März
Der Lockdown geht weiter, vorerst bis 7. März

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, den Lockdown in Deutschland bis zum 7. März zu verlängern. Demnach bleiben Restaurants mindestens bis zu diesem Datum geschlossen. Zunächst stand eine Verlängerung des derzeitigen Lockdowns bis zum 14. März im Raum.

 

So heißt es im von Bund und Ländern getroffenen Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: "Aus heutiger Perspektive, insbesondere vor dem Hintergrund der Unsicherheit bezüglich der Verbreitung von Virusmutanten, kann der nächste Öffnungsschritt bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner durch die Länder erfolgen."

Dieser nächste Öffnungsschritt solle die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 Quadratmetern umfassen, die Öffnung von Museen und Galerien sowie die Öffnung der noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe umfassen. Von einer Öffnungsperspektive für das Gastgewerbe war zunächst keine Rede.

Die Öffnung der Schulen wird nun zur Ländersache. So wird es zunächst keine bundesweit einheitliche Regelung geben. Die Bundesländer können demnach selbst entscheiden, wann und wie sie die Schulen wieder öffnen werden. In Berlin sollen die Grundschulen etwa ab dem 22. Februar wieder schrittweise in den Präsenzunterricht gehen.

Weitere Neuigkeit: Friseurbetriebe können bei strikter Einhaltung von Hygiene-Auflagen ungeachtet der Lockdown-Verlängerung am 1. März wieder öffnen.

Nächstes Treffen Anfang März

Kanzlerin und Ministerpräsideneten wollen am 3. März 2021 erneut über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für das Gastgewerbe in Deutschland verheerend. Der Dehoga fordert von der Politik eine konkrete Perspektive für die Öffnung von Restaurants und Hotels. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) rechnen 39 Prozent der Gastronomen in Deutschland 2021 mit weiteren Umsatzverlusten im Vergleich zum Krisenjahr 2020.

Warnung der NGG

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt angesichts der Ausbreitung der Coronavirus-Mutationen vor einer zu schnellen Öffnung der Gastronomie und der Hotels. "Das Gastgewerbe darf nicht zum Experimentierfeld beim Umgang mit neuen Gefahren werden", sagt NGG-Chef Guido Zeitler der "Rheinischen Post" mit Blick auf die Virus-Mutationen.

Mit Material von Reuters.



Dieser Text erschien zuerst auf www.food-service.de.

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