Coronakrise: Merkel bringt Öffnungen für Rest...
Coronakrise

Merkel bringt Öffnungen für Restaurants ins Spiel

IMAGO / IPON
Kanzlerin Merkel: Kommt sie der Gastronomie entgegen?
Kanzlerin Merkel: Kommt sie der Gastronomie entgegen?

Bundeskanzlerin Angela Merkel will Insidern zufolge Öffnungsschritte bei Corona-Beschränkungen mit verstärkten Tests verbinden. Sie schlug am Montag im CDU-Präsidium demnach vor, "Paketlösungen" in verschiedenen Bereichen anzustreben.

Dies betreffe persönliche Kontakte, dann Regelungen für Schulen und Berufsschulen sowie drittens die Bereiche Sportgruppen, Restaurants und Kultur, heißt es in einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Wichtig sei, dass weitere Öffnungsschritte angesichts der sich ausbreitenden Virusvarianten nicht zu erneuten Rückschlägen bei den Infektionszahlen führen dürften, habe sie den Teilnehmern zufolge gesagt.

Arbeitsgruppe kommt zusammen

Ab Dienstag werde eine Arbeitsgruppe mit Kanzleramts-Chef Helge Braun und den Chefs der Staatskanzleien zu dem Thema tagen. Die Gruppe soll der nächsten Bund-Länder-Sitzung am 3. März ein Konzept vorschlagen, heißt es weiter.

Braun selbst habe in der Sitzung davor gewarnt, dass die Mutationen die Erfolge bei der Corona-Bekämpfung wieder zu zerstören drohten, hieß es. Gesundheitsminister Jens Spahn habe darauf verwiesen, dass Haus- und Betriebsärzte mit zum Impfen eingesetzt werden könnten, wenn die Lieferung von mindestens drei bis fünf Millionen Impfdosen pro Woche gesichert sei.

Restaurants und Hotels verzeichneten im Zuge der Coronakrise im Jahr 2020 einen nie dagewesenen Umsatzeinbruch. Bezogen auf die Corona-Monate März bis Dezember brach der Umsatz um real 45,5 Prozent ein. Fürs ganze Jahr lag das Minus bei rund 40 Prozent.

"Die amtliche Statistik belegt die verheerenden Folgen der Coronakrise für das Gastgewerbe. Nach einem Jahr Pandemie mit fast vier Monaten Lockdown und weitreichenden Reise- und Kontaktbeschränkungen ist die Not in der Branche riesig. Angesichts ausbleibender wie nicht ausreichender Hilfen und fehlender Perspektiven machen sich Verzweiflung und Existenzängste breit", so Dehoga-Präsident Guido Zöllick.

Dieser Text erschien zuerst auf www.food-service.de.

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