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Coronavirus | Lockerungen

Hessen will Gastro-Öffnung ab 1. April

Imago Images/Jan Hübner
Öffnung zu Ostern? Hessen prescht bei Lockerungen für die Gastronomie vor
Öffnung zu Ostern? Hessen prescht bei Lockerungen für die Gastronomie vor

Zwar wollen Bund und Länder erst Anfang März über Lockerungen der derzeitig geltenden Corona-Maßnahmen diskutieren, doch gibt es bereits erste Vorstöße. So stellt Hessen nun etwa einen Fahrplan für die Gastronomie vor.

Wie der Hessische Rundfunk (HR) berichtet, will der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bereits vor dem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 3. März über Schritte aus dem Lockdown entscheiden. Ein Fahrplan aus den Restriktionen heraus liegt verschiedenen Berichten zufolge vor.

So sieht dieser Fahrplan offenbar vor, dass die Öffnung der Außenbewirtschaftung von Restaurants, Gaststätten und Cafés in Hessen ab dem 1. April erfolgen soll. "Falls das funktioniere, könne man über eine komplette Öffnung reden", heißt es im Bericht des HR.

Auch für den Einzelhandel gibt es eine Perspektive: So sollen Kunden etwa Beratungstermine in Geschäften und Kaufhäusern ausmachen dürfen. Die Inzidenzwerte sollen laut Medienberichten an Bedeutung zur Beurteilung der Lage verlieren, weil Altenheime vor allem durch Impfungen besser geschützt und die Kliniken nicht überlastet seien.

"Leute haben Schnauze voll"

Zwar will Bouffier offenbar eine einvernehmliche Lösung mit dem Bund finden, doch Lockerungen notfalls auch im Alleingang durchsetzen. "Die Leute haben die Schnauze voll", wird Bouffier zitiert, und: "Wir vernichten Existenzen und die Staatsfinanzen."

Weitere Informationen folgen.



Dieser Text erschien zuerst auf www.food-service.de.

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