Coronakrise: Sonderhilfen für Weihnachtsmarkt...
Coronakrise

Sonderhilfen für Weihnachtsmarkt-Beschicker

IMAGO / Smith
Abgesagt: Der Christkindlmarkt am Münchner Marienplatz
Abgesagt: Der Christkindlmarkt am Münchner Marienplatz

Im Freistaat können Schausteller und Budenbetreiber abgesagter Weihnachtsmärkte die "Bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte" beantragen.

Das bayerische Wirtschaftsministerium hat die "Richtlinie für die Gewährung der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe – Programmteil Bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte" veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung in Form eines fiktiven Unternehmerlohns für die von der Absage von Weihnachtsmärkten stark betroffenen Beschicker von Weihnachtsmärkten im Förderzeitraum 1. November 2021 bis 31. März 2022. Der fiktive Unternehmerlohn soll die private wirtschaftliche Existenz sichern und private Lebenshaltungskosten decken, wie das Ministerium mitteilt.

Antragsberechtigt sind gewerbliche und freiberufliche Selbstständige mit Wohnsitz in Bayern, die ihre Tätigkeit spätestens vor dem 1. Oktober 2021 erstmals aufgenommen haben und planten, als Beschicker an Weihnachts-, Advents- oder Jahresmärkten teilzunehmen, die – zumindest teilweise – im Zeitraum zwischen dem 15. November 2021 und dem 31. Dezember 2021 in Bayern stattgefunden hätten.

Zudem können Anträge stellen: Inhaber von Einzelunternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter im Vollzeit-Äquivalent zum Stichtag 15. November 2021; Gesellschafter von Personen- und Kapitalgesellschaften, die natürliche Personen und zur Geschäftsführung befugt sind; Alleingesellschafter von Kapitalgesellschaften, wenn sie als Geschäftsführer der Kapitalgesellschaft von der Sozialversicherungspflicht befreit sind und die Kapitalgesellschaft (ohne den Antragsteller) weniger als einen Mitarbeiter im Vollzeit-Äquivalent zum Stichtag 15. November 2021 beschäftigte.

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