Rechter Terror: Dehoga verurteilt Anschlag vo...
Rechter Terror

Dehoga verurteilt Anschlag von Hanau

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Der Schock ist groß: Betroffene aus der Branche können sich Hilfe holen
Der Schock ist groß: Betroffene aus der Branche können sich Hilfe holen

Außerdem: Die Berufsgenossenschaft bietet Betroffenen Hilfe an. Es steht ein Notfalltelefon bereit.

HANAU/STUTTGART. Nach dem Anschlag von Hanau verurteilt der Dehoga Hessen die rassistisch motivierte Gewalttat auf das Schärfste. "Wir sind geschockt und fassungslos über diesen Terrorakt. Zudem möchten wir deutlich zum Ausdruck bringen, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz in der Gastronomie und Hotellerie haben", teilten der Präsident des Dehoga Hessen, Gerald Kink, sowie der Hauptgeschäftsführer Julius Wagner mit.

Von dem schrecklichen Ereignis in Hanau könnten Beschäftigte aus der Gastronomie und Hotellerie betroffen sein, indem sie möglicherweise Szenen miterlebten, die psychologisch lange nachwirken. "Damit wurden sie auch zu Opfern, auch wenn sie vielleicht körperlich nicht verletzt wurden", so der Verband. In diesem Fall helfe die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) "schnell und unbürokratisch" weiter, denn es könne sich dabei quasi um einen Arbeitsunfall handeln.

Nach Augenzeugenberichten soll es in den betroffenen Lokalen schreckliche Szenen gegeben haben. Betroffene können sich auch jederzeit an das BGN-Notfalltelefon wenden: Telefon 0152 56773272 oder per Mail an bv.mainz@bgn.de

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