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Gastro Circle: Alles für den Gastronomen

Erol Hasic
Kaffee ist überall: Barista Martin Wölfls Lieblingszubereitungsart ist der händisch aufgebrühte Filterkaffee.
Kaffee ist überall: Barista Martin Wölfls Lieblingszubereitungsart ist der händisch aufgebrühte Filterkaffee.

Die neuartige hybride Messe Gastro Circle ersetzt dieses Jahr den Salzburger Branchentreff "Alles für den Gast". Vom 7. bis 9. November werden viele Präsentationen digital umgesetzt.

Die Covid-19-Pandemie bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die österreichische Branchenleitmesse "Alles für den Gast". Veranstalter und Aussteller haben gemeinsam auf die steigenden Infektionszahlen reagiert und das hybride Alternativkonzept "Gastro Circle" ins Leben gerufen. Sie betreten damit Neuland.

"Außergewöhnliche Zeiten verlangen außergewöhnliche Lösungen", so kündigt Barbara Leithner, COO von Reed Exhibitions Österreich, die Branchenplattform Gastro Circle an. Dabei handelt es sich um ein einmaliges Sonderformat für die Gastronomie und Hotellerie, das vom 7. bis 9. November dieses Jahres im Messezentrum Salzburg auf die Beine gestellt wird. "Die Corona-Epidemie hat die Gastronomie- und Hotellerie-Branche hart getroffen", so Leithner. Man habe sich deswegen mit der Branche beraten, in welcher Form Reed in diesem Jahr der Branche partnerschaftlich unter die Arme greifen kann. Das Ergebnis: der Gastro Circle.

Das Format setzt neue digitale Maßstäbe

Für Andreas Ott, Portfoliomanager bei Reed, ist dieses Alternativformat definitiv nicht als kleinere Version einer Alles für den Gast zu verstehen. "Das Konzept schafft eine neuartige Kombination aus aktuellen Branchen-Anforderungen und Gegebenheiten aufgrund der Covid-19-Folgen", so Ott. "Weniger bespielte Fläche, weniger Kosten, gesteigerte Fachbesucherqualität bei verminderter -quantität."

Eine Vorreiterrolle in Österreich übernimmt Gastro Circle durch digitale Tools. Diese zielen auf unterschiedliche Ebenen ab: Content-Transport, Unterstützung bei der Kontaktgenerierung sowie hybride Produktpräsentation. So werden unter anderem Inhalte aus Vorträgen, Talks und Workshops für eine digitale Community aufbereitet. Live Streams und -Begehungen von Messeständen lassen in Echtzeit ins Geschehen eintauchen. Produktpräsentationen können auch digital konsumiert werden. Ein kostenloses Leadtracking-Tool, genannt "Emperia" verhilft Ausstellern wie Besuchern zu schnellem, sicherem und persönlichem Kontaktaustausch. Aussteller erhalten eine automatisierte Kontaktdatenerfassung. Dem Besucher generiert das Tool eine Liste aller besuchten Aussteller samt Kontaktinfos.

Corona: Detaillierter Plan für Hygienemaßnahmen

In enger Zusammenarbeit mit Experten hat Reed einen detaillierten Maßnahmenplan zur Covid-19-Prävention ausgearbeitet. Dieser wird auch behördlich abgenommen. "Damit schaffen wir höchstmögliche Sicherheit für Besucher und Aussteller und allen involvierten Kollegen", so Ott. Unter anderem sieht das Konzept vor, dass alle anwesenden Personen online registriert werden, die Ein- und Ausgangssituation entzerrt wird. Emperia, das digitale Lead-Erfassungssystem, wird hier eine tragende Rolle spielen. "Wir möchten der Branche eine professionelle Plattform bieten, auf der aktuelle Geschehnisse besprochen und Perspektiven für die Zukunft erarbeitet werden können, um gemeinsam über die gastronomischen Grenzen hinauszudenken", so Andreas Ott.

Auf diese spannenden Programm-Highlights dürfen sich Besucher freuen: Live-Talks: Winter- und Städtetourismus in Zeiten der Krise – am 7. November diskutieren in einer Talkrunde mit dem Titel "Wintertourismus quo vadis?" hochkarätige Gäste live über Herausforderungen und Perspektiven für den Tourismus in den kalten Monaten, Publikumsfragen inklusive. Reed begrüßt dazu unter anderen Bundesministerin Elisabeth Köstinger, den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer und den Vorstand der Schmittenhöhenbahn, Erich Egger. Auch der gegenwärtigen und zukünftigen Situation des Städtetourismus widmet Reed am 9. November einen Live-Talk. Dabei treffen Michaela Reitterer, Präsidentin der ÖHV, Bundesratsmitglied Robert Seeber sowie Norbert Kettner, Geschäftsführer von Wien Tourismus, aufeinander.

Die geheimen Zutaten für den Betriebserfolg

Wie man ein Grundnahrungsmittel digital in Szene setzen kann, zeigen am Samstagvormittag Österreichs Bäckermeister. Sie widmen sich der These, wie gutes Brot als Unterschrift eines Betriebes fungieren kann. Am frühen Nachmittag beschäftigt sich der Gastro Circle mit dem sich wandelnden Berufsfeld des Kellners als Gastgeber. Am Montag warten dann die nächsten Programm-Schmankerl. In einem davon erzählen unter anderem Thomas Hahn, Geschäftsführer der "Labstelle" in Wien und Harald Schindlegger von "Harry to go" davon, wie es ihnen in kürzester Zeit gelungen ist, erfolgreiche Lieferservices zu etablieren.

Durch die Digitalisierung werden neue regionale Netzwerke geschaffen, die die gastronomische Zukunft sichern. So konnte Metro Österreich als "Presenting Sponsor" gewonnen werden. Metro präsentiert in diesem Jahr Produkte und Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern, beim Sparen helfen, aber vor allem Auslastung bringen. Aber nicht nur Metro, sondern viele weitere interessante Aussteller, darunter zum Beispiel Red Bull, Starzinger und die Brau Union, werden den Besuchern ihre Produkte und Innovationen virtuell näherbringen.
Besucher können sich ab sofort kostenlos für den digitalen "Gastro Circle" registrieren.

www.gastrocircle.at



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