Food Hall Potsdamer Platz: Aus Mercato wird M...
Food Hall Potsdamer Platz

Aus Mercato wird Manifesto

Brookfild Properties
Foodhall von Manifesto kommt nach Berlin.
Foodhall von Manifesto kommt nach Berlin.

Neuigkeiten aus Berlins Mitte. Die Potsdamer Platz Arkaden werden nach dem angedachten Umbau in diesem Jahr wie geplant zum Herbst mit Deutschlands größtem Foodcourt wiedereröffnet – allerdings mit neuem Hauptmieter.

Vor der Pandemie wurde zwischen Brookfield Properties und dem italienischen Food Markt Mercato Metropolitano ein Vertrag zum Bespielen der 4.400 Quadratmeter großen Foodfläche geschlossen. Nun allerdings hat sich die Situation geändert.

Aus Mercato wurde Manifesto

"Aufgrund der Pandemie gab es einen Betreiberwechsel bei den Gastronomieflächen. Neuer Betreiber des Food-Hubs ist das in amerikanischem Besitz befindliche und in Prag ansässige Unternehmen Manifesto Market, das sehr erfolgreich lebendige und bargeldlose Gastro-Konzepte in Prag betreibt", erklärt Lutz Ackermann für den Entwickler Brookfield Properties.
Was ist Manifesto?
  • Manifesto wird mit über 750 Sitzplätzen der gastronomische Hotspot der neuen Arkaden im Quartier Potsdamer Platz.
  • Berlin wird der vierte und größte Standort des innovativen Prager Food-Hup-Konzepts Manifesto.
  • Manifesto bringt lokale Köche und Konzepte unter einem Dach zusammen. Die Eröffnung ist für das 2. Halbjahr 2022 geplant.


Brookfield Properties, Manifesto Market und ECE Marketplaces werden gemeinsam diese "Food Hall der Zukunft" am Potsdamer Platz in Berlin realisieren und im 2. Halbjahr 2022 eröffnen.

25 Restaurants auf 4.400 Quadratmetern

"Die Fläche, das gastronomische Angebot und das Foodhall-Konzept werden von Manifesto kuratiert, die ihre eigene Bar-Marke und die einzigartige Möglichkeit, gebündelte Essenslieferungen abzuwickeln, einbringen", so Ackermann weiter. Manifesto Berlin wird über 25 Restaurants, zwei Bars, mehrere Lebensmittelläden zur Nahversorgung, einen "Chef‘s Table" und über eine Kulturbühne verfügen.

Zwei Geschosse wird die neue Foodhall von Manifesto in den Potsdamer Platz Arkaden haben.
Brookfild Properties
Zwei Geschosse wird die neue Foodhall von Manifesto in den Potsdamer Platz Arkaden haben.

Zudem wird die Mitte 2018 gegründete Manifesto eine eigene Bar unter dem Namen "Soot" betreiben. Der Berliner Standort am Potsdamer Platz wird nach drei Standorten in Prag der vierte und größte Food-Hub sein, den der amerikanische Manifesto-Gründer, Architekt und Unternehmer Martin Barry gemeinsam mit der früheren Google- und heutigen Manifesto-Managerin Hollie Lin eröffnet.

Digital first und dennoch cosy

"Manifesto schafft besondere Erlebnisse, die Menschen rund um die Themen Food und Kultur zusammenbringen. Wir gestalten Orte und fühlen uns dem Prinzip 'Digital first' verpflichtet", erläutert Manifesto-CEO Barry.

Seit der Gründung setzt Manifesto auf die Vorteile des bargeldlosen Betriebs für Restaurantbesitzer, Manager und das verbesserte Erlebnis für die Gäste: Der bargeldlose Betrieb sei sicher, transparent und hygienisch. Manifesto erwies sich zudem als geschickt im Umgang mit der Pandemie. Während Corona das Gastgewerbe lahmlegte, verdoppelte Manifesto seine Einnahmen, nachdem sich das Unternehmen 2019 bereits neue Umsatzquellen im Online-Geschäft erarbeitet hatte.

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