Gourmetgastronomie

Forbes fährt auf Krolik ab

Imago / Zuma Wire
Kocht gern ohne Fleisch: Andreas Krolik, hier bei der Madrid Fusión
Kocht gern ohne Fleisch: Andreas Krolik, hier bei der Madrid Fusión

Große Ehre fürs Frankfurter 2-Sterne-Restaurant Lafleur. Laut dem US-Magazin Forbes gehört es zu den zehn "coolsten Restaurants 2023".

Mit Michelin-Sternen hat die handverlesene Kollektion allerdings nicht zu tun, schreibt das Magazin. Vielmehr geht es um Lokale, in denen "handverlesene Experten, die auch beruflich oft Essen gehen, angenehm überrascht wurden. Es sind Orte, an die sie gerne zurückkehren würden", so Forbes. "Einige der Restaurants könnten später die großen Auszeichnungen erhalten andere vielleicht nicht, und das macht sie nicht weniger lohnenswert."

Gelistet sind Restaurant weltweit, darunter auch das Lafleur der Tiger & Palmen Gruppe, in dem 2-Sterne-Koch Andreas Krolik am Herd steht. "Inmitten von Hochhäusern und Finanzen findet man das mit Lafleur in einem riesigen Palmengarten", schreibt Forbes. "Hier kocht Andreas Krolik seit 2014 vegane Haute Cuisine, lange bevor das zum Trend unserer Zeit wurde. Er tut dies mit einer Intensität, Tiefe und Komplexität, die vergessen lässt, dass es kein Fleisch oder keine Meeresfrüchte gibt", so Forbes-Gastautor Brask Thomsen.

Thomsen weiter: "Tatsächlich serviert das Lafleur zwei Menüs, ein eher klassisches mit Meeresfrüchten, Kaviar, Fleisch, Gänseleber und so weiter – das ist wunderbar. Aber das vegane Degustationsmenü ist der Clou. Dazu eine Weinkarte mit tiefgründigen Weinen von klassischen Spitzenproduzenten, die man sonst nicht mit veganer Küche in Verbindung bringen würde."

Bei der Tiger & Palmen Gruppe ist man über das Forbes-Clipping hocherfreut: "Die Auszeichnung ist großartig, mitten in einer angespannten Zeit solch eine Wertschätzung zu erfahren, ist die Motivitation für weitere genussvolle Abende im Lafleur. Frei nach Kafka: Der Weg ist das Ziel", so Robert Mangold, geschäftsführender Gesellschafter des Frankfurter Gastro-Unternehmens.

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