Konjunkturpaket: Mehrwertsteuer geht zum 1. J...
Konjunkturpaket

Mehrwertsteuer geht zum 1. Juli runter

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Abgaben neu berechnen: Die Mehrwertsteuer für verkaufte Speisen sinkt vorübergehend auf 5 Prozent.
Abgaben neu berechnen: Die Mehrwertsteuer für verkaufte Speisen sinkt vorübergehend auf 5 Prozent.

Die Mehrwertsteuer wird bis zum 31. Dezember von 7 auf 5 Prozent sowie von 19 auf 16 Prozent gesenkt.

BERLIN. Mit dem am Montag verabschiedeten Konjunkturpaket will die Regierung die deutsche Wirtschaft schnell wieder auf die Beine bringen. Zu den unterstützenden Maßnahmen gehört auch die Mehrwertsteuer-Senkung, die schon diesen Mittwoch in Kraft tritt. Sie wird vorübergehend bis 31. Dezember gesenkt, von 19 auf 16 Prozent und von 7 auf 5 Prozent im reduzierten Satz. 

Für Gastronomen gibt es zudem noch eine weitere Mehrwertsteuer-Senkung, die die Bundesregierung bereits im April beschlossen hatte: Eine auf ein Jahr befristete Mehrwertsteuer-Reduzierung für Speisen in der Gastronomie sowie in der Hotelgastro. Getränke sind von dieser Steuersenkung jedoch ausgenommen.

Konkret bedeuten die beiden Senkungen nun folgenden zeitweise Steuersätze:

Speisen: Ab 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 Senkung von 19 auf 5 Prozent und ab 1. Januar bis 30. Juni 2021 dann 7 Prozent. Diese Regelung gilt auch bei der Verpflegung in Veranstaltungen.

Getränke: Vom 1. Juli 2020 bis 31.12.2020 Senkung von 19 auf 16  Prozent und ab dem 01. Januar 2021 gelten dann wieder 19 Prozent .

Übernachtungen: Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 Besteuerung mit 5 Prozent und ab 1. Januar wie gewohnt wieder mit 7 Prozent.

Der Dehoga Bayern weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nach wie vor keine Aussage seitens des Bundesfinanzministeriums gebe, wie die Regelung hinsichtlich des Hotelfrühstücks aussehen soll. Der Verband erinnert seine Mitglieder zudem daran, dass sich die Mehrwertsteuer z.B. auch bei Daueraufträgen wie Pacht- oder Leasingverträgen reduziere und man diese Beiträge entsprechend verringern solle.

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