München: Schuhbeck droht Haftstrafe
München

Schuhbeck droht Haftstrafe

IMAGO / Star media
Weiter in Bedrängnis: Alfons Schuhbeck
Weiter in Bedrängnis: Alfons Schuhbeck

Für den TV-Koch Alfons Schuhbeck gibt es neuen Ärger: Die fehlenden Angaben in seiner Buchführung haben Konsequenzen. Die Münchener Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben, dem bekannten Koch könnte sogar eine Haftstrafe drohen.

Er kommt aus den Schlagzeilen nicht raus: Erst entging der 72-Jährige knapp der Insolvenz, weil eine Investorengruppe den Großteil seiner Betriebe übernahm. Jetzt droht Schuhbeck nach Informationen der Süddeutschen Zeitung erneut ein Debakel: Er soll angeblich rund 2 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

Die Staatsanwaltschaft München I hat nun Anzeige gegen Schuhbeck erhoben. Betroffen seien die Schuhbeck Lokalitäten Orlando und Südtiroler Stuben. Ob es zu einem  Prozess kommt, muss das Landgericht München entscheiden. Jedenfalls ist eine Stuerhinterziehung in dieser Größenordnung kein Kavaliersdelikt. Wer mehr als 1 Million Euro Steuern hinterzieht, kann laut Gesetz zu einer Haftstrafe verurteilt werden.

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