Neues Talk-Format: Die Digitalisierung im Gas...
Neues Talk-Format

Die Digitalisierung im Gastgewerbe bietet immense Chancen

IMAGO / Ikon Images
Digitalisierung: : Trends und Best-Practice-Beispiele kommen beim Talk ebenso zur Sprache, wie Problemfelder und Lösungswege
Digitalisierung: : Trends und Best-Practice-Beispiele kommen beim Talk ebenso zur Sprache, wie Problemfelder und Lösungswege

Der Beraterverband FCSI Deutschland-Österreich startet eine neue Veranstaltungsreihe rund ums Thema Digitalisierung - mit Unterstützung von ahgz, foodservice und gv-praxis als exklusive Medienpartner. Am 7. Juli fällt der Startschuss.

Tempo in Sachen Digitalisierung macht der FCSI Deutschland-Österreich: Bereits Ende vergangenen Jahres verkündete Präsident Frank Wagner – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Corona-Lockdowns – eine Verlagerung vieler Aktivitäten ins Netz. Gleichzeitig sollten die Wissensvermittlung und der Austausch rund um das Thema einen künftigen Schwerpunkt bilden. Dreh- und Angelpunkt: Der „Digitale Stammtisch“, der künftig zweimal jährlich als Ganztagsveranstaltung organisiert wird – allerdings nicht im Netz, sondern live und analog und mit Unterstützung von ahgz, foodservice und gv-praxis als exklusive Medienpartner.

Erster Termin: 7. Juli in Innsbruck

Der Startschuss fällt in Kürze. Unter dem Motto „Digitalisierung mal real betrachtet“ findet der erste Stammtisch am 7. Juli in der Villa Blanka Innsbruck statt. Als Folgetermin steht der 17. November bereits fest – Ort des Geschehens ist dann das Hofbräuhaus in München. „Angesprochen werden Mitglieder des FCSI, Gastronomen und Hoteliers sowie alle Interessierten in Deutschland und Österreich. Unser Stammtisch bringt die Macherinnen und Macher der Hospitality-Branche nach Monaten der Distanz wieder zusammen“, so FCSI-Sprecherin Bettina von Massenbach, die in München als Beraterin tätig ist. „In Innsbruck wollen wir den häufig noch mit Skepsis und Vorbehalten genutzten Begriff Digitalisierung entmystifizieren.“

Trends und Best-Practice-Beispiele kommen dabei ebenso zur Sprache, wie Problemfelder und Lösungswege. Ermöglichen sollen dies vier Talkrunden, zu denen sich namhafte Teilnehmer aus Gastgewerbe und Industrie angekündigt haben – eingeladen sind unter anderem L’Osteria-CEO Mirko Silz und Gastronom Heiner Raschhofer (Glorious Bastards und weitere).

Vier Sessions, zwei Schwerpunkte

Um 9:50 Uhr beginnt der Tag mit der offiziellen Begrüßung. Im Anschluss sprechen Experten über technische Aspekte der Digitalisierung (10 bis 10:45 Uhr sowie 11:15 bis 12 Uhr). „In den ersten zwei Sessions geht es um die Frage, wie die Digitalisierung unsere Gastronomie so transformieren kann, dass eine völlig neue Art des Zusammenarbeitens möglich wird. So viel steht schon fest: Die aufkommende hybride Welt mit ihrem dynamischen Informationsfluss wird die Branche maßgeblich prägen. In der Zukunft wird es nicht mehr wichtig sein, viel zu wissen, sondern die Zusammenhänge zu verstehen und Abläufe entsprechend anzupassen. Unser Expertentalk analysiert, wo welche Technik für wen sinnvoll ist und Nutzen bringt – und worauf man getrost verzichten kann“, so von Massenbach.

Spielraum für Ideen und mehr Umsatz

Nach Networking und Mittagessen folgen die menschlichen Fragen der Digitalisierung (14 bis 14:45 sowie 15 bis 15:45 Uhr). „Die neue Digitalarchitektur muss zuallererst die Mitarbeiter würdigen, die sich nur dann in die digitale Arbeitswelt einfügen, wenn diese sie nicht ihrer wesentlichen Kompetenzen beraubt“, weiß die FCSI-Sprecherin. „Daraus entsteht Spielraum für Ideen, die neue Geschäftsfelder eröffnen. Außerdem kann die Digitalisierung eine stärkere Verbindung zwischen Betrieb und Belegschaft fördern und letztendlich dank automatisierter Prozesse mehr Zeit für den Gast ermöglichen. So kann mit Hilfe der Digitalisierung unsere eigentliche Aufgabe, Gastgeber zu sein, wieder zum Zentrum unseres Tuns werden.“

Die Gäste indessen profititierten eindeutig von bequemen Prozessen bei Reservierung, Registrierung, Bestellung und Bezahlung. Ein Mehrumsatz sei das Resultat. Unternehmer könnten zudem ihre Betriebe und Filialen steuern, ohne permanent vor Ort sein zu müssen.

Nach spannenden Beiträgen, steilen Thesen und angeregten Diskussionen endet der „Digitale Stammtisch“ in Innsbruck um 16:30 Uhr. Die Teilnahme kostet 160 Euro für FCSI-Mitglieder und 180 Euro regulär. Tagungsverpflegung ist im Preis inbegriffen. Anmeldungen sind noch möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des FCSI Deutschland-Österreich.

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