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Nicolas Alexandre Talon: "Wer sich informiert, hat die Nase vorn!"

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F&B-Kenner: Nicolas Alexandre Talon
F&B-Kenner: Nicolas Alexandre Talon

Ist alles nur Zufall, wenn es um kommende Trends geht? Oder sind auch Vorhersagen möglich? Unser Experte gibt Tipps.

STUTTGART. Viele Unternehmen haben große Erfolge erzielt, indem sie Trends lokalisiert, bewertet und umgesetzt haben. Doch wie erkennt man Entwicklungen mit Potenzial? Darüber hat sich der Trendkenner Nicolas Alexandre Talon Gedanken gemacht
, Chef des Unternehmens Mint Hospitality und Vize-F&B-Chef bei der Centro Hotel Group.

"Einige Food- und Kulinarik-Trends etablieren sich eher zufällig. Andere Trends lassen sich mit ein wenig Wissenschaft vorhersagen – etwa, wenn demografische oder gesellschaftliche Entwicklungen ins Spiel kommen. Es bleibt aber stets ein gewisses Rätselraten – auch was den Brennwert betrifft", so Talon.

Doch es gibt Wege, den Zufall zu minimieren und präzisere Vorhersagen zu treffen. Dazu gehören für Talon die regelmäßige Lektüre von Newsletterm der Lebensmittel-Industrie und -Zulieferer. Dort manifestiere sich extrem viel Know-how. Auch Social-Media-Kanäle sind geeignete Informationsquellen, ebenso die Daten und Analysen der Trendforscher. Weiter lohne es sich, den Blick zurück zu wagen: Was war in? Was lief gut? Was hatte Potenzial? "Die Chancen auf ein Comeback stehen gut", so Talon.

Insgesamt aber sollte der Fokus nicht darauf liegen, Trends zu lokalisieren oder herauszuarbeiten, sondern vielmehr darauf, Dinge mit Potenzial zu identifizieren, die bereits vorhanden sind.

Talon: "Letztlich werden Sie nicht in der Lage sein Vorhersagen zu treffen, aber Sie sollten eine Vorstellung davon bekommen, wohin Sie sich bewegen möchten." red/ai

Den gesamten Beitrag von Nicolas Alexandre Talon und weitere Gastbeiträge namhafter Experten und Praktiker aus Hotellerie und Gastronomie lesen Sie auf www.ahgz.de/thema/gastbeitrag

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