Corona-Exit: Open Table verzichtet auf Gebühr...
Corona-Exit

Open Table verzichtet auf Gebühren

Open Table
Mit wenig Aufwand Gäste abholen: Open Table will der Branche mit seinem "Open Door"-Programm unter die Arme greifen
Mit wenig Aufwand Gäste abholen: Open Table will der Branche mit seinem "Open Door"-Programm unter die Arme greifen

Die Plattform will Restaurants beim Restart unterstützen. Dazu erlässt sie vorübergehend Gebühren, gewährt Rabatte und bietet erweiterte Funktionen gratis.

FRANKFURT/M. Erst mussten die wochenlang geschlossen haben und nun dürfen sie ihre Tische nur begrenzt auslasten: Für Restaurants stellt die Corona-Pandemie nach wie vor eine massive wirtschaftliche Herausforderung dar. Das merkt man auch bei der Plattform Open Table, wo die Reservierungszahlen für die Monate Mai und Juni dieses Jahr bis auf wenige Ausnahmen deutlich unter den Zahlen des Vorjahres lagen. Open Table will daher nun den Neustart der Gastro-Branche mit einem speziellen Rabatt-Programm unterstützen, das sich "Open Door" nennt. 

Keine Grundgebühren bis Ende 2020

Restaurants, die an Open Table angeschlossen sind, werden im Rahmen von "Open Door" die Grundgebühren bis Ende 2020 erlassen. Außerdem fallen bis 30. September die Netzwerk-Platzierungsgebühren weg und im 4. Quartal soll es auf diese Gebühren noch einen Rabatt von 50 Prozent geben. 

Open Table will den Gastronomen zudem mit erweiterten und innovativen Funktionen innerhalb seines Reservierungs- und Gastro-Management-Systems helfen. So wurde beispielsweise schon während des Shutdowns das Take-Away- und Abholangebot der Restaurants online hervorgehoben. Neuentwickelte Tools erlauben zudem eine schnellere Anpassung der Reservierungen und Benachrichtigung der Gäste. Besonders wichtig in Zeiten von Social Distancing: Die Raum- und Bestuhlungspläne in dem Programm können rasch angepasst werden.

"Wir sehen es als unsere Pflicht, die Branche sowie unsere Open-Table-Community mit fast 60.000 Restaurants weltweit zu unterstützen und den Weg in die Normalität mit effektiven, entgegenkommenden Maßnahmen so einfach wie möglich zu gestalten", sagt  Daniel Simon, Open Table Country Manager Deutschland. "Als langjähriger Partner liegt es in unserer Verantwortung, in dieser prekären Situation zu agieren und unseren Beitrag zur Bewältigung dieser Krise zu leisten."

Initiative "Dine Local" 

Um das Gastro-Geschäft wieder anzukurbeln, hat Open Table außerdem eine Initiative namens "Dine Local" ins Leben gerufen. Sie erklärt den August zum Restaurant-Monat. Gastronomen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München haben die Möglichkeit, ein spezielles Angebot oder Menü für August zusammenzustellen und so Teil der Initiative zu werden. Dabei profitieren sie von zusätzlichem Marketing, denn Open Table bewirbt die Aktion über seine Kanäle. Teilnehmende Restaurants sollen sich damit zugleich ein Netzwerk an lokalen Kunden und somit potenziellen Stammgästen aufbauen.

Das Tisch-Reservierungsportal Open Table ist der Bookings Holdings, Inc., zu der unter anderem auch das Hotelportal Booking.com gehört. Die Open Table Software wird in weltweit 60.000 Restaurants eingesetzt, monatlich reservieren darüber 134 Mio Gäste ihren Tisch. red/rk

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