Politik und Gastgewerbe

Tim Raue: Aufklären, aber nicht rumjammern

PICTURE ALLIANCE/DPA | GERALD MATZKA

Während der Pandemie haben sich viele Gastronomen und Hoteliers direkt an die Entscheidungsträger gewandt. Sternekoch Tim Raue spricht über seine Erfahrungen mit Politikern im Zuge der Coronakrise.

 In Gesprächen mit Politikern lässt sich nach Einschätzung des Berliner Sternekochs Tim Raue durchaus etwas bewegen. "Wir haben zum Beispiel die Senkung der Mehrwertsteuer mit in die Wege geleitet, Tim Mälzer hat ein paar Wege geebnet bis in die Bundesregierung", sagte Raue (48) im Interview mit dem Tagesspiegel. "Ich habe dabei gelernt, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Regierung und Opposition - die Regierungsparteien wollen und können was leisten für die Gastronomie, werden aber schnell zickig, wenn du mit der Opposition rummachst."

Gelernt habe er auch, dass sehr konservative Menschen, die er nie im Leben wählen würde, großartige Gesprächspartner sein könnten. "Keiner von all denen will aber hören, dass du rumjammerst", sagte Raue zu seinen Erfahrungen mit Kontakten in die Politik während der Corona-Pandemie.

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