Update: Schärfere Vorschriften für Corona-Hot...
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Schärfere Vorschriften für Corona-Hotspots

Sascha Steinach via www.imago-images.de

Gastronomen in NRW müssen ihre Veranstaltungen verkleinern. Auch in Stuttgart gelten strengere Regeln - jedoch gibt es vorerst keine Sperrstunde.

STUTTGART. Eine Sperrstunde für Gastronomen gibt es Stuttgart derzeit nicht. Allerdings gelten für die Stadt als Corona-Hotspot strengere Vorgaben als bisher: Maskenpflicht im Innenstadtring, der Konsum von Alkohol an öffentlichen Plätzen wir d eingeschränkt und die Stadtverwaltung wird überdies anordnen, dass private Feiern nur noch mit zehn Teilnehmern in privaten und 25 Teilnehmer in öffentlichen und angemieteten Räumen zulässig sind.

Für diese Regelung gibt es schon einen Zeitplan. Die Allgemeinverfügung werde am Dienstag veröffentlicht und dann ab Mittwoch, 14. Oktober, 0 Uhr, gelten. Mit verstärkten Kontrollen soll darüber hinaus gegen illegale Partys vorgegangen werden.

Nordrhein Westfalen flächenmäßig mit höchsten Ansteckungsraten

Nordrhein-Westfalen verzeichnet seit Tagen die höchsten Ansteckungsraten aller deutschen Flächenländer. Die Landesregierung schränkt daher die Teilnehmerzahl bei privaten Feiern in den Gastronomien ein. Neun Städte und Kreise überschreiten inzwischen den Warnwert.

Mittlerweile gibt es eine einheitliche Regelung für das ganze Bundesland NRW. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 soll in den Hotspots die Zahl der Personen verschiedener Haushalte, die sich in der Öffentlichkeit treffen dürfen, auf fünf reduziert werden. Die Öffnungszeiten von Restaurants und Bars sollen eingeschränkt, die Teilnehmerzahl von privaten Feiern auf 25 begrenzt werden.

In Nordrhein-Westfalen haben am Sonntag insgesamt neun Kreise und kreisfreie Städte die wichtige Corona-Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Ab diesem Wert gilt eine Region als Corona-Risikogebiet.

Weiterhin Flickenteppich aus Maßnahmen

Trotz Verhandlungen zwischen Bund und Ländern gibt es bundesweit weiterhin verschiedene Maßnahmenpakete. 11 Bundesländer sind für ein Beherbergungsverbot für Gäste (Touristen) aus Corona-Hotspots. Thüringen und Berlin verweigern das, drei weitere Länder prüfen noch. Einzelne Kommunen, Berlin und Frankfurt, setzen wiederum auf Sperrstunden für die Gastronomie.

10 Risikogebiete - Beherbergungsverbot in Bayern greift vom 09. Oct 2020

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