Systemgastronomie: So trotzt Peter Pane der K...
Systemgastronomie

So trotzt Peter Pane der Krise

Peter Pane Burgergrill & Bar
Das kommt an: Peter Pane sieht sich als Better-Burger-Konzept
Das kommt an: Peter Pane sieht sich als Better-Burger-Konzept

Die Burger-Kette übernimmt Standorte der insolventen Systemer Coa und Maredo. Zudem verschaffte der neue Lieferservice "Peter bringt's" auch während des Shutdowns Umsätze.

LÜBECK. Gastro-Unternehmer Patrick Junge will mit seiner Peter-Pane-Kette bis Jahresende auf 45 Restaurants wachsen. Derzeit sind es 37. Die Expansion ist auch dank Insolvenz von Mitbewerbern in der Systemgastro möglich: Peter Pane übernimmt je zwei Standorte von Coa und Maredo, die in den vergangenen Monaten in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht waren. 

Von der Asia-Kette Coa brandet die Burger-Kette je eine Location in Stuttgart und Köln um. Und von der Steak-Marke Maredo werden derzeit zwei Restaurants in Berlin zu Peter-Pane-Outlets umgestaltet. Zuwachs soll es zudem in Hannover und Dresden geben, und auch in Österreich wird ein weiteres Restaurant eröffnen.

Wichtiges neues Standbein: Der unternehmenseigene Lieferservice "Peter bringt's"
Peter Pane Burgergrill & Bar
Wichtiges neues Standbein: Der unternehmenseigene Lieferservice "Peter bringt's"


Insgesamt spricht Peter Pane trotz Coronakrise von einer "vielversprechenden ersten Jahreshälfte". Dazu habe auch die Flexibilität von  Unternehmen und Mitarbeitern beigetragen. "Gerade die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig Teamgeist ist, und dass man sich auf Erfolgen niemals ausruhen darf", sagt Patrick Junge, Inhaber und Geschäftsführer der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH, zu der mittlerweile rund 1.600 Mitarbeiter gehören. "Die Peter-Familie hat sich aus der Komfortzone herausgewagt und ist heute – dank des unermüdlichen Einsatzes jedes einzelnen – besser aufgestellt als vorher." 

Während des Shutdowns konnte Peter Pane offenbar mit seinem neuen Lieferservice namens "Peter bringt's" bei den Kunden punkten. Das Modell kommt sogar so gut an, dass das Unternehmen in naher Zukunft auch ein kleineres Peter-Pane-Restaurant eröffnen will, das seinen Schwerpunkt auf die boomende Delivery-Sparte legt. 

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