Regionalität: Starker Start für Feinheimisch ...
Regionalität

Starker Start für Feinheimisch Symposium

Oliver Stenzel
Feinheimisch Symposium: Gruppenbild mit Veranstaltern und Referenten
Feinheimisch Symposium: Gruppenbild mit Veranstaltern und Referenten

150 Teilnehmer erlebten auf der Bühne hochkarätige Redner und Diskussionsteilnehmer. Sogar die Politik zeigte Flagge.

PLÖN. Heute werben selbst Burgerketten mit regionalen Zutaten und auch in Supermärkten wimmelt es von vorgeblich hiesigen Produkten. Nicht selten wird dabei mit Tricks gearbeitet. "Der Begriff Regionalität ist derzeit nicht hinreichend definiert", sagte Oliver Firla, Vorsitzender der schleswig-holsteinischen Gastronomen- und Erzeuger-Kooperation Feinheimisch, beim ersten Feinheimisch Food Symposium in Schloss Plön.

Ziel der Veranstaltung: Wege und Ideen für echte Regionalität und kulinarische Identität aufzuzeigen. Ein Thema, für das sich rund 150 Besucher interessierten. Sie erlebten auf der Bühne hochkarätige Redner und Diskussionsteilnehmer. Sogar die Politik zeigte Flagge: Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht eröffnete das Symposium.

Unter den Referenten: Eleonora Steenken von der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. Sie lieferte ein eindrucksvolles Beispiel für eine erfolgreiche regionale Marketingstrategie. Dominik Flammers, Foodforscher aus Zürich, widmete sich dem Thema alpine Kulinarik und rät den Schleswig-Holsteinern, die Zutaten und Rezepte des Nordens ebenfalls durch eine gezielte Spurensuche und die selbstbewusste Interpretation ihrer Ergebnisse auferstehen zu lassen.

Ebenfalls auf der Bühne: Henrik Haases von der Berliner Szene-Metzgerei Kumpel & Keule, Billy Wagner vom Gourmetrestaurant Nobelhart & Schmutzig, der Kräuter- und Gemüsegärtner Olaf Schnelle und - last but not least - Johannes King vom Sylter Söl'ring Hof. Sein Appell: Regionalität ja, aber stets gepaart Qualität.

Einen ausführlichen Bericht zum Symposium lesen Sie in der AHGZ.

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