Peter-Pane-Studie: Tierwohl und Regionalität ...
Peter-Pane-Studie

Tierwohl und Regionalität sind auch im Restaurant gefragt

Jeder zweite Gast setzt sich mit der Herkunft der Lebensmittel auseinander. Die Burgerkette Peter Pane sieht sich deswegen mit ihren Angeboten voll im Trend.

LÜBECK. Hauptsache es schmeckt? Von wegen. Den Deutschen ist nicht egal, was auf den Teller kommt. 54 Prozent der Bundesbürger lesen die Speisekarte im Restaurant besonders gründlich - und fragen auch einmal nach. Künftig würden sich sogar 57 Prozent mehr Zeit bei der Bestellung nehmen. Denn sie interessieren sich für die Herkunft und Herstellung der Speisen, ob Konservierungsstoffe enthalten sind, die Zutaten Bio-Qualität haben oder ob die Tierhaltung artgerecht war. Das belegt die Studie "Ernährungstrends 2025 - Was die Deutschen wirklich essen wollen", für die das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) 1.000 Bundesbürger im Auftrag der Restaurantkette Peter Pane befragt hat.

Genuss ohne Reue 

Hauptherausforderungen für die Gastronomie sind demnach regionale Herkunft artgerechte Tierhaltung. Denn das Essen auf dem Teller soll heute nicht mehr nur gut schmecken, sondern auch ohne schlechtes Gewissen genossen werden können. Auch Bio-Qualität und dass keine Konservierungsstoffe enthalten sind, spielt für rund jeden vierten Befragten eine Rolle. "Genuss ohne Reue - das ist es, was die Deutschen wollen. Tierwohl und Regionalität spielen in der Gastronomie in Deutschland eine immer größere Rolle", sagt Patrick Junge, Geschäftsführer und Inhaber der Unternehmensgruppe Paniceus, zu der Peter Pane gehört. Junge sieht die Strategie von Peter Pane damit bestätigt. Denn die Burger-Kette komme dieser Verantwortung nach.  "Wir nutzen frische, regionale Zutaten und nehmen den Tierschutz ernst."

Mehr als jeder Zweite bestellt Fleisch im Restaurant

Weitere Ergebnisse der Studie: Trotz des Vegan-Trends bestellen noch 53 Prozent der Deutschen immer ein Fleisch- oder Fischgericht im Restaurant, weitere 37 Prozent zumindest ab und zu.  Vor allem bei Fleisch achten 59 Prozent der Bundesbürger jedoch auf Bio-Siegel. Insgesamt ist Bio ein wichtiges Thema: Während heute 20 Prozent lieber Bio-Lebensmittel bestellen, wollen es künftig 30 Prozent tun. 

Zudem sind mehr als jedem Dritten regionale Produkte auf der Speisekarte wichtig. Dieser Anspruch geht von Frauen und Männern gleichermaßen aus und zieht sich auch quer durch alle Altersschichten. Die 30- bis 39-Jährigen sind dabei mit 40 Prozent die größten Regional-Fans, so die Umfrage. "Regional bedeutet nicht nur kurze Wege und mehr Frische, sondern auch eine bessere CO2-Bilanz", so Patrick Junge, der zudem davon überzeugt ist, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz  in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle spielen. red/rk

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