Trauerfall: Unfassbar: Ulrich Jungk ist tot
Trauerfall

Unfassbar: Ulrich Jungk ist tot

Mathias Thurm/Archiv AHGZ
Hat die AHGZ viele Jahre lang geprägt: Ulrich Jungk
Hat die AHGZ viele Jahre lang geprägt: Ulrich Jungk

Erst im Oktober ging er nach 37 Jahren im Matthaes Verlag in den Ruhestand. Zusammen mit seiner Frau Erika hatte er Pläne für Jahrzehnte. Nun ist Ulrich Jungk viel zu früh gestorben.

STUTTGART. Der langjährige Chefredakteur der AHGZ, Ulrich Jungk, ist völlig unerwartet im Alter von 66 Jahren verstorben. Er erlitt am vergangenen Donnerstag einen Herzinfarkt.

Jungk hat im August 1978 beim Matthaes-Verlag als Chefredakteur für alle Objekte begonnen. In seine Zeit fiel der Umbruch von Bleisatz auf Computerverfahren. Seit 2005 arbeitete er als stellvertretender Chefredakteur der AHGZ bis zu seinem Ruhestand Ende September 2015. Bei seiner Verabschiedung würdigte auch DEHOGA Präsident Ernst Fischer sein langjähriges Wirken.

Fischer reagierte betroffen auf die Nachricht vom Tod Ulrich Jungks: „Welch traurige Geschichten das Leben manchmal schreibt: Es ist nicht einmal ein Jahr her, da haben wir in Stuttgart den beruflichen Abschied von Ulrich Jungk begangen. In persönlichen Worten habe ich ihm Glück und Gesundheit für seinen Ruhestand und die kommenden Jahre gewünscht. Dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung gegangen ist, erfüllt mich mit Trauer“, sagt Fischer.

Das Präsidium und die Mitarbeiter der Hauptgeschäftsstelle des DEHOGA Bundesverbandes drücken Jungks Familie ihr tiefes Mitgefühl aus. „Als Journalist und stellvertretender Chefredakteur der AHGZ hat Ulrich Jungk unsere Branche und den DEHOGA in den vergangenen Jahrzehnten besonders eng und intensiv begleitet. Sein mediales Wirken haben wir stets als fair, partnerschaftlich und auf Augenhöhe erlebt“, so Fischer weiter. Er werde Ulrich Jungk als hervorragenden Kenner und konstruktiven Wegbegleiter der Branche in bester Erinnerung behalten.

Ulrich Jungk war mehr als 37 Jahre für unseren Verlag tätig und hat mit großem Herzblut zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Er war ein Original mit Herz und Verstand, immer optimistisch und mit dem richtigen Gespür für die Leser unserer Fachmedien und die Themen, die sie bewegen. In der Branche und in der Redaktion war er verwurzelt wie ein Baum. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. rw

 
stats