Immobilien


Hotelimmobilie des Jahres

Jury stellt ihre Favoriten für die Endrunde vor

Zehn Hotels in Deutschland, Dänemark, Kroatien und den Niederlanden sind dieses Jahr für die Auszeichnung nominiert.

Preisträger 2019: Das Hotel Schgaguler in Kastelruth/SüdtirolPreisträger 2019: Das Hotel Schgaguler in Kastelruth/Südtirol

BERLIN. Für die „Hotelimmobilie des Jahres 2020“, die im Rahmen der hotelforum-Fachkonferenz am Mittwoch, 7. Oktober verliehen wird, hat die interdisziplinäre Fachjury aus 40 Bewerbungen aus 12 europäischen Ländern zehn Hotels nominiert.

Unter den zehn Nominierten befinden sich vier Häuser aus Deutschland, drei aus den Niederlanden, zwei aus Kroatien und ein Hotel aus Dänemark. Bei vier Hotels handelt es sich um reine Neuentwicklungen, drei Hotels ersetzen ehemalige Hotel- bzw. Kureinrichtungen und drei Hotels sind aus der Umnutzung einer ehemaligen Brauerei, eines Verlagshauses und einem alten Dorfkern entstanden.

Neubauten und Umnutzungen halten sich die Waage

Andreas Martin, Geschäftsführer der hotelforum Management GmbH und Jury-Vorsitzender, sagt: „Ob Neuentwicklung, Neupositionierung nach Abriss und Neubau oder Umnutzung von Bestandsimmobilien, bei allen nominierten Hotels spielt die Quartiersentwicklung und die Einbettung des neuen Hotels in ein bestehendes oder neu zu entwickelndes Umfeld ein zentrale Rolle. Umso intensiver wurde das Wechselspiel zwischen der individuellen Hotelarchitektur und dem jeweiligen Projektumfeld in der Fachjury diskutiert und im Sinne von Nachhaltigkeitsaspekten miteinander abgewogen.“

Die insgesamt 19-köpfige Jury ist mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Betrieb, Entwicklung, Finanzierung, technische Gebäudeausstattung und Gestaltung von Hotelimmobilien sowie Vertretern aus Medien und Wissenschaft besetzt, auch die ahgz ist vertreten.

Einbettung in die Hotelumgebung als entscheidender Faktor

„Die Jurydiskussion im Rahmen der Nominierung zur ´Hotelimmobilie des Jahres´ wurde bis zuletzt kontrovers geführt, auffällig und absolut positiv war dabei, dass dem Thema Nachhaltigkeit immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird - und das nicht nur energetisch“, so Jury-Sprecher Jan-Oliver Meding, Geschäftsführender Gesellschafter MPP. „Nachhaltigkeit wird zunehmend auch als stimmiges Gesamtkonzept von sozialen, ökonomischen und ökologischen Faktoren gesehen und die Einbettung eines Hotels in seine unmittelbare Umgebung steht dabei immer mehr im Mittelpunkt.“

Entscheidend bei der Auswahl der Nominierten ist laut hotelforum das Zusammenspiel der folgenden Kategorien Architektur und Gestaltung (Innovation), Integration in das Projektumfeld (Destination), Nachhaltigkeit und technische Innovationen (Zukunft), Originalität des Konzeptes (Kreativität) sowie Wirtschaftlichkeit (Investition).

Die zehn nominierten Hotels in alphabetischer Reihenfolge

Andaz München Schwabinger Tor (München, Deutschland)

Grand Park Hotel Rovinj (Rovinj, Kroatien)

Hotel Bergamo (Ludwigsburg, Deutschland)

Hotel Ottilia (Kopenhagen, Dänemark)

Lighthouse Hotel & Spa (Büsum, Deutschland)

nhow Amsterdam RAI (Amsterdam, Niederlande)

Pierdrei Hotel Hafencity Hamburg (Hamburg, Deutschland)

San Canzian Village & Hotel (Buje, Kroatien)

The Slaak Rotterdam, a Tribute Portfolio Hotel (Rotterdam, Niederlande)

Yotel Amsterdam (Amsterdam, Niederlande)

Die Preisträger „Hotelimmobilie des Jahres“ bisher sind das Schgaguler Hotel Kastelruth (2019), QO Amsterdam (2018), Bretterbude Heiligenhafen (2017), Reichshof Hamburg CURIO Collection by Hilton (2016), Hotel Zoo Berlin (2015), Holzhotel Forsthofalm Leogang, Salzburger Land (2014), Radisson Blu Hotel Nantes (2013), Hotel TOPAZZ Wien (2012), 25hours HafenCity Hamburg (2011), Roomers Frankfurt (2010), Lindner Park-Hotel Hagenbeck (2009), 25hours Frankfurt (2008), Schloss Elmau Luxury Spa & Cultural Hideaway (2007), Hotel Daniel Graz (2006), Colosseo Erlebnishotel Rust (2004), Rocco Forte Hotel Amigo Brüssel und Accor Suite Hotel Hamburg (2003), Hilton Köln (2002).

Die europäische Fachkonferenz für Hotel- und Immobilienexperten ist seit 18 Jahren der jährliche Fixpunkt für das Netzwerken und den fachlichen Austausch im Bereich Hotelimmobilien. Auch als hybride Konferenz in diesem Jahr, mit einer Live-Bühne und eingeschränkter Präsenz in München, ist hotelforum die hochqualifizierte Kommunikationsplattform mit einem vielseitigen Bühnenprogramm, virtuellen Breakoutsitzungen, Ausstellermöglichkeiten und diversen Netzwerk-Formaten für die Hospitality-Branche. Höhepunkt ist die Preisvergabe für die „Hotelimmobilie des Jahres“. red/beh


Möchten Sie auf ahgz.de zukünftig alle Inhalte unbegrenzt nutzen?Jetzt informieren!Nicht jetzt

Sie sind bereits Abonnent?Hinterlegen Sie hier Ihre Auftragsnummer!