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Premier Inn übernimmt 13 Hotels von Centro

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Passau: Einer der neuen Standorte, die sich Premier Inn über den Deal mit Centro erschließt
Passau: Einer der neuen Standorte, die sich Premier Inn über den Deal mit Centro erschließt

Mit den fast 2000 zusätzlichen Zimmern steigt nicht nur die Kapazität der britischen Hotelmarke. Mit den neuen Hotels ist sie an 68 Standorten in Deutschland vertreten.

Premier Inn Deutschland expandiert auch während der Corona-Pandemie weiter. Die Hotelmarke übernimmt von der Centro Hotel Group 13 Häuser mit insgesamt 1934 Zimmern. Zwei Hotels und sieben geplante Standorte gehören zur Marke Ninetynine, hinzu kommen zwei Fourside Hotels sowie jeweils ein Centro und ein Boutique 009. Sechs der übernommenen Häuser sind bereits in Betrieb, sieben im Bau und in der Entwicklung.

„Diese Erweiterung des Portfolios unterstreicht, dass wir unsere Wachstumsstrategie auch in der aktuellen Situation unverändert in Deutschland fortsetzen“, betont Mark Anderson, Managing Director Property & International der Whitbread Group. Die britische Muttergesellschaft von Premier Inn hat ein internationales Portfolio von mehr als 800 Hotels und 80.000 Zimmern und sieht Deutschland als ihren Haupt-Wachstumsmarkt. „Es ist absehbar, dass sich die Situation bei touristischen und geschäftlichen Reisen schon bald wieder verbessern wird und mehr Übernachtungen gefragt sind“, erwartet Anderson: „Für diesen Zeitpunkt wollen wir unsere Position in einem der wichtigsten Märkte Europas weiter ausbauen und Reisenden in möglichst vielen deutschen Städten ein unschlagbares Angebot machen.“

Mehr Standorte außerhalb der A-Städte

Die von der Centro Group übernommenen Hotels passten von Immobilienqualität und Lage in das bestehende Hotelportfolio von Premier Inn. „Maßgebend ist unser für Deutschland vorgegebener intensiver Auswahlprozess. Bei dieser Übernahme freut uns besonders, dass wir auch Standorte erschließen können, in denen wir bisher noch nicht vertreten sind“, erläutert Khadija Brémont, Director Mergers & Aquisitions. Das gilt für elf der 13 bisherigen Centro-Hotels. Nur in Köln und Hamburg gibt es bereits Häuser der britischen Marke.

„Dass sich die restlichen Lagen eher in B-Städten  befinden, passt in unsere Expansionsstrategie. Es soll deutschlandweit ein gutes Angebot an Premier Inn Hotels geben, nicht nur in den Top-Städten, in denen wir möglichst mehrfach vertreten sein wollen“, so Brémont. Die weiteren übernommenen Centro-Häuser beziehungsweise Projekte befinden sich in Passau, Braunschweig, Saarbrücken, Heidelberg, Wuppertal, Erfurt, Karlsruhe, Lübeck, Luwigshafen, Osnabrück und Wolfsburg.

Geld für weiteres Wachstum steht bereit

Sobald alle Hotels eröffnet worden sind, steigt die Anzahl der deutschen Städte mit Premier-Inn-Hotels durch die Übernahme um ein Drittel auf mehr 30. Insgesamt hat sich Premier Inn damit 68 Standorte mit mehr als 12.000 Zimmern gesichert.

Die sechs übernommenen, bereits im Betrieb befindlichen Hotels sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Sobald es die Situation zulässt, werden die Hotels unter der Marke Premier Inn wiedereröffnet, wie der neue Betreiber mitteilt.

Whitbread PLC, die Muttergesellschaft von Premier Inn, hat als an der Londoner Börse notiertes Unternehmen bereits rund 800 Mio. Pfund (zirka 895 Mio. Euro) in die Expansion nach Deutschland investiert und Mitte dieses Jahres eine Kapitalerhöhung von einer weiteren Milliarde Pfund für weiteres Wachstum vorgenommen.

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