Hotelprojekt: Meininger kommt nach Bremen
Hotelprojekt

Meininger kommt nach Bremen

Robert C. Spies
Im Werden: Rohbau des neuen Meininger Bremen
Im Werden: Rohbau des neuen Meininger Bremen

Das neue Meininger mit insgesamt 378 Betten in 126 Zimmern entsteht direkt am Fernbusterminal in der Bremer Bahnhofsvorstadt.

 Der Komplex aus Hotel, Büro und Parkhaus ist bereits begehbar und auch die Musterzimmer sind eingerichtet. Fertigstellung und Eröffnung des Hotels sind für Mitte 2022 avisiert.

Das HIGHeleven ist mit elf oberirdischen Vollgeschossen konzipiert. Im Erdgeschoss befindet sich der zweigeschossige Eingangsbereich des Hotels. Die sieben über der Eingangshalle liegenden Stockwerke sind für Hotelzimmer vorgesehen. Insgesamt 378 Betten stehen den Gästen zur Verfügung, verteilt auf Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer für bis zu vier Personen.

Bremens erstes Hybridhotel

Das Hybridkonzept vereint Ausstattungsmerkmale von Hotel und Hostel. So wird es beispielsweise auch eine Gästeküche geben, die von Gästen rund um die Uhr genutzt werden kann. „Wir freuen uns auf den neuen Standort an der Weser“, sagt Thomas Hagemann, Chief Operating Officer von Meininger Hotels. „Bremen ist ein wirtschaftlicher und kultureller Knotenpunkt im Nordwesten Deutschlands. Allein die Anbindung an den Überseehafen in Bremerhaven und zahlreiche Sportveranstaltungen locken jährlich tausende Besucher an“, so Hagemann.

Am bekanntesten sind aber wohl die Bremer Stadtmusikanten aus dem Märchen der Gebrüder Grimm. Die vier Tiere sind Mit-Ideengeber für die Innenausstattung des neuen Hotels und werden sich an vielen Stellen im Hotel wiederfinden. Zu den Zielgruppen des Hotels erklärt Hagemann: „Neben Geschäfts- und Freizeitreisenden erwarten wir auch Reisegruppen, darunter Schulklassen und Vereine. Die Glasfassade im Eingangsbereich und die speziell gestaltete Bar laden aber auch Einheimische ein.“

In den oberen drei Geschossen der für verschiedene Funktionen genutzten Immobilie entstehen Büroflächen mit einer Gesamtmietfläche von rund 1440 Quadratmetern. 500 Stellplätze gibt es im benachbarten Parkhaus.

Architektonisches Wahrzeichen

Die Realisierung des neuen HIGHeleven erfolgt durch die Buhlmann Immobilien GmbH. „Mit diesem architektonisch anspruchsvollen Projekt setzen wir ein signifikantes Zeichen und neue Impulse für die positive städtebauliche Entwicklung der Bremer Innenstadt. Die vielseitigen Nutzungsarten des hybriden Gebäudeensembles sorgen zukünftig für eine urbane Belebung des Standortes sowie attraktive Aufenthaltsqualität“, sagt Marco Meyer, Architekt und Geschäftsführer bei Buhlmann Immobilien.

Das Projekt hat das national agierende Immobilienunternehmen Robert C. Spies in der Beratung, Konzeption und Vermarktung die vergangenen Jahre maßgeblich begleitet. Jens Lütjen, geschäftsführender Gesellschafter bei Robert C. Spies, betont: „Wir sind davon überzeugt, dass das HIGHeleven sich zu einer innovativen Landmark entwickelt – durch das starke Branding auch überregional über Bremens Grenzen hinaus.“ Für die Architektur des Gesamtprojektes zeichnet das Architekturbüro Knerer und Lang Architekten aus Dresden verantwortlich.

Der Neubaukomplex am Hauptbahnhof wird insgesamt aus drei Hauptteilen bestehen: einer Hochhausimmobilie mit einem Hotel und Büroflächen oberhalb des Hotels, einem Parkhaus sowie dem Fernbusterminal an sich. Im Erdgeschoss wird das Parkhaus mit einer Betonfassade und 500 Stellplätzen sowie Service- und Handelsnutzungen realisiert.

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