Neueröffnung: Premier Inn kommt nach St. Paul...
Neueröffnung

Premier Inn kommt nach St. Pauli

Premier Inn
Typisch für das Viertel: Die Fliesen außen
Typisch für das Viertel: Die Fliesen außen

Vor wenigen Tagen übergab Projektentwickler Strabag Real Estate (SRE) das Hotel am Dom in Hamburg an den neuen Immobilieneigentümer und Betreiber Premier Inn. Ab Mitte November übernachten in den 219 Zimmern des Premier Inn St. Pauli Freizeit- wie Business-Gäste.

 Für die führende britische Hotelmarke ist es das 21. Haus in Deutschland und das fünfte in Hamburg. Der bis zu sechs Geschosse hohe Neubau steht in der Simon-von-Utrecht-Straße/Ecke Budapester Straße, gegenüber vom Heiliggeistfeld, wo das Hamburger Volksfest Dom stattfindet.

Architektur mit lokalen Bezügen

„An so einem beliebten Reiseziel wie Hamburg möchten wir in allen wichtigen Lagen präsent sein und das weltbekannte St. Pauli ruft förmlich nach einem Bauwerk, das ins Auge sticht. So haben wir mit unserem an einen Schiffsrumpf erinnernden Bau eine Hommage an Hamburg gesetzt“, sagt Michael Hartung, Managing Director Development von Premier Inn Deutschland. Was das kurz vor der Eröffnung stehende Premier Inn so besonders macht, ist der Anspruch, die Vielfalt des Kiezes widerzuspiegeln. „In enger Kooperation mit Premier Inn entstand ein Hotel mit Seele. Die außergewöhnliche Mischung aus interessanten Nutzungen, kantiger Architektur und inspirierender Raumgestaltung haucht dem Ort Leben ein“, so SRE-Bereichsleiterin Ulrica Schwarz.

Abgesehen von Hotellerie integriert der Logierbetrieb Gastronomie, einen Coffee Shop und Proberäume für Musikbands. Und der aus der Feder des Architekten Stephan Williams stammende Gebäudeentwurf zeichnet sich durch die für St. Pauli typischen Außenwandfliesen aus, die hier allerdings ungewohnt bunt und vielfältig zum Einsatz kommen. Auffällig sind auch die an der Giebelwand befestigten Stahltreppen, die sich auf den zweiten Blick als begrünte Balkone mit Aufenthaltswert entpuppen.

Mehr als 50 Standorte in Deutschland gesichert

„Für unsere Hotelprojekte ist das Zusammenspiel aller Gewerke essenziell, weil wir als Betreiberin und Bestandshalterin den gesamten Wertschöpfungsprozess im Blick haben. Nur mit qualitativ hochwertigem Bauen erreichen wir die erforderliche Nachhaltigkeit“,  unterstreicht  Hartung.

Insgesamt hat sich Premier Inn 53 Standorte mit rund 10.000 Zimmern in mehr als 20 Großstädten gesichert und ist damit auf Expansionskurs in Deutschland. Premier Inn gehört zu dem britischen Hospitality-Unternehmen Whitbread, das mit über 800 Hotels und 80.000 Zimmern in seiner Heimat Marktführer ist.

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