Baden-Württemberg: 330 Millionen Euro für das...
Baden-Württemberg

330 Millionen Euro für das Gastgewerbe sind abrufbereit

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Versprochen: Das Geld soll schnell bei betroffenen Gastwirten und Hoteliers im Südwesten ankommen
Versprochen: Das Geld soll schnell bei betroffenen Gastwirten und Hoteliers im Südwesten ankommen

Für Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung sind die Industrie- und Handelskammern und die L-Bank zuständig.

STUTTGART. Die jetzt beschlossene Corona-Hilfe für das Gastgewerbe in Baden-Württemberg soll so schnell wie möglich die bedürftigen Betriebe erreichen. Damit das klappt, sollen die L-Bank und die Industrie- und Handelskammern sich darum kümmern. Darauf hat sich die grün-schwarze Landesregierung verständigt. Beide Einrichtungen waren schon beim ersten Corona-Hilfspaket des Landes tätig: Die Kammern für die Vorprüfung der Anträge, die staatliche Förderbank L-Bank für die weitere Bearbeitung und Auszahlung.

Die Anträge können nach Informationen der dpa ab kommender Woche gestellt werden. Die auf den Weg gebrachte Stabilisierungshilfe für das Gastgewerbe beträgt zirka 330 Millionen Euro. Betroffene Betriebe können im Anschluss an die Corona-Soforthilfe einmalig weitere 3000 Euro sowie 2000 Euro für jeden in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiter beantragen.

Hilfe soll schnell und unbürokratisch fließen

So könne man viele Unternehmen im Land schnell und unbürokratisch unterstützen, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) zur dpa. "Ich bin sehr froh, dass das Kabinett heute die weiteren Hilfen für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen hat." Die L-Bank und die Kammern arbeiteten mit Hochdruck daran, dass die Hilfe möglichst rasch anlaufen könne. „Ziel ist, dass bereits Anfang der kommenden Woche erste Anträge gestellt werden können", sagte Hoffmeister-Kraut. hz

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