Kurzarbeitergeld : NGG und Verdi fordern Mind...
Kurzarbeitergeld

NGG und Verdi fordern Mindestsatz

imago images / Andreas Gora
Kurzarbeit: In Coronazeiten gängig
Kurzarbeit: In Coronazeiten gängig

Angesichts der erwarteten Fortsetzung des Lockdowns fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Bundesregierung auf, das Kurzarbeitergeld in den von ihnen vertretenen Branchen auf mindestens 1.200 Euro pro Monat aufzustocken.

Beschäftigte mit einem Netto-Entgelt unter 2.500 Euro sollen nach dem Willen der beiden Gewerkschaften 90 Prozent bzw. 97 Prozent ihres letzten Netto-Entgeltes bekommen, mindestens aber 1200 Euro.

Denn vom Lockdown seien vor allem Beschäftigte  in Dienstleistungsbranchen wie Gastronomie, Veranstaltungswesen, Handel oder Friseurgewerbe betroffen. Branchen, in denen viele Frauen beschäftigt seien, in denen häufig geringe Einkommen erzielt würden und Teilzeitstellen üblich seien. Durch den Lockdown fielen nun auch Trinkgelder weg, auf die Beschäftigte in manchen Dienstleitungsberufen zählen konnten.



Dieser Text erschien zuerst auf www.lebensmittelzeitung.net.

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