Personalwechsel nach Übernahme: Accorhotels n...
Personalwechsel nach Übernahme

Accorhotels nimmt zu Vorwürfen Stellung

Nachdem die FHRI-Gruppe in den Accorhotels-Konzern integriert worden ist, kam es auch zu personellen Veränderungen. Das sei bei Übernahmen nicht ungewöhnlich, so das Unternehmen.

PARIS. Harte Vorwürfe für Accorhotels: Von "unüberlegt" und "unorganisiert" ist im Netz die Rede. Gemeint ist die im vergangenen Jahr erfolgte Übernahme der FRHI-Hotels mit den Marken Fairmont, Raffles und Swissôtel, die einige personelle Wechsel nach sich gezogen hatte. Unter anderem sei die Stelle von Eva-Maria Panzer als Director PR Europe weggefallen. Panzer sei ein "Opfer" der Übernahme geworden, schrieb beispielsweise das Schweizer Magazin Travel Inside.

Accorhotels nimmt auf Anfrage der AHGZ zu diesen Vorwürfen Stellung: "Es ist bei Mergern nicht ungewöhnlich, dass nicht gleich alles rund läuft und nicht alle Entwicklungen zur Zufriedenheit aller Seiten verlaufen", teilt der Konzern mit. Der Zusammenschluss von Accorhotels und FRHI habe auf die Operationen der Hotels und deren Personalausstattung bisher wenig Auswirkungen gehabt. Das gleiche gelte für das Branding der Hotels.

"Was das Personal und die Aufgaben in den Regionalbüros von Accorhotels und ehemals FRHI angeht, befinden wir uns derzeit im Aufbau einer konsolidierten Struktur des neuen Luxus-Segments", so Accorhotels-Sprecher Eike Kraft. Hierbei sollen Synergien identifiziert und Personal und Funktionen zusammengeführt werden. "Leider gibt es dabei auch Veränderungen, bei denen Personen das Unternehmen verlassen." Die neue Luxusorganisation soll aber ein eigener starker Ansatz innerhalb Accorhotels sein, mit eigenen Human Resources, eigenen Brand-Verantwortlichen und eigenen operationellen Teams weltweit und in den Regionen- In Europa soll das unter der Leitung des neuen COO Luxury Brands Duncan O'Rourke erfolgen. red/rk

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