Bezahlung : Mehr Geld für Gastgewerbe-Mitarbe...
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Mehr Geld für Gastgewerbe-Mitarbeiter in Berlin

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 Die Konditionen für die Berliner Gastro-Beschäftigten haben sich deutlich verbessert. Das trifft insbesondere auf die untersten Lohngruppen zu
Die Konditionen für die Berliner Gastro-Beschäftigten haben sich deutlich verbessert. Das trifft insbesondere auf die untersten Lohngruppen zu

Der Tarifvertrag für das Berliner Gastgewerbe zwischen dem Arbeitgeberverband Dehoga und der Gewerkschaft NGG tritt am 1. Januar 2022 in Kraft und hat eine Laufzeit von 18 Monaten.

Den aller Voraussicht nach künftigen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro haben die Tarifparteien in ihrer Vereinbarung bereits vorweg genommen. Denn die Entgelte für die untersten Tarifgruppen 2 und 3 steigen zum Jahresbeginn 2022 auf 12 Euro (+ 13,5% bzw. 9,4%).


"Unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt ein neuer gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird", wie es in einer Mitteilung des Dehoga heißt. Die Stundenlöhne der Tarifgruppe 4 werden ab dem 1. Januar 2022 auf 12,50 Euro erhöht.

Die anderen Bewertungsgruppen steigen zum 1. Januar 2022 um 4 Prozent und zum 1. Oktober 2022 steigen alle Tarifgruppen um 6 Prozent. Es kommt dementsprechend zu Gehaltserhöhungen von 10 Prozent. Die Gesamtlaufzeit des neuen Entgelttarifvertrages beträgt 18 Monate (bis 30. Juni 2023).

Die Azubivergütungen steigen in allen Ausbildungsjahren jeweils zum 1. Februar 2022 und 1. Februar 2023 um 50 Euro - im 3. Ausbildungsjahr verdient ein Azubi dann 1150 Euro rechnet der Verband vor. 

Desweiteren wurde vereinbart, dass ab sofort an einem modernen Rahmenkonzept (Rahmen- und Manteltarifvertrag) gearbeitet wird. 

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