Branchenpolitik: Verbände rufen Kampagne #Per...
Branchenpolitik

Verbände rufen Kampagne #PerspektiveJetzt ins Leben

IHA
#PerspektiveJetzt: Mit diesem Post ist der Hotelverband Deutschland (IHA) online gegangen
#PerspektiveJetzt: Mit diesem Post ist der Hotelverband Deutschland (IHA) online gegangen

Acht Verbände aus Tourismusbranche, darunter Dehgoa und IHA, haben sich zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen. Via Social Media wollen sie so an die Politik appellieren.  

Mit einer gemeinsamen Social-Media-Kampagne appellieren der Deutsche Tourismusverband (DTV), der Deutsche Reiseverband (DRV), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), der Hotelverband Deutschland (IHA), der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen (asr), der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband an die Politik, dem Tourismus endlich eine Perspektive und einen Öffnungsfahrplan zu geben.

Mit dem Slogan „Tourismus: sicher und verantwortungsvoll“ wollen die Verbände zeigen: Sicherheit und Verantwortung sind oberste Gebote für die Branche in der Pandemie, aber der Tourismus braucht eine Öffnungsstrategie. Unter #PerspektiveJetzt sind Akteure aus dem Tourismus, der Reisebranche, aus Hotellerie und Gastronomie aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen und ihre Geschichte auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. zu erzählen. 

Die Statements der Verbände zur Kampagne:



Reinhard Meyer, DTV-Präsident:

„Unsere Branche erwartet von der Politik eine Öffnungsperspektive. Mit Impfen, Testen, digitaler Kontaktnachverfolgung und den Schutz- und Hygienekonzepten ist sicherer Tourismus möglich.“

Guido Zöllick, Präsident des Dehoga Bundesverbands:

„Der Endlos-Lockdown ist keine Lösung für das Gastgewerbe – nicht für die Unternehmer, nicht für die Beschäftigten. Die Branche braucht einen konkreten Fahrplan, wann und unter welchen Voraussetzungen die Betriebe wieder öffnen können. Überlebenswichtig ist zudem, dass die zugesagten staatlichen Hilfen bei allen Unternehmen ankommen und da, wo nötig, nachgebessert werden.“

Otto Lindner, IHA-Vorsitzender:

Das Prinzip ‚Hotels zu, Mobilität runter, Infektionen eingedämmt‘ funktioniert nicht. Damit gibt es auch keine Rechtfertigung für das den Hotels auferlegte gesellschaftliche Sonderopfer, damit andere Wirtschaftszweige geöffnet bleiben können. Die einheimische Hotellerie braucht dringend verlässliche Perspektiven und auskömmliche Hilfen.“

Die Wiederöffnung der Gastronomie im Fokus: Der Kampagnen-Post des Dehoga Bayern

Norbert Fiebig, DRV-Präsident:

 „Die Reisebranche hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass sicheres und verantwortungsvolles Reisen unter Einhaltung hoher Infektionsschutz-standards möglich ist. Unsere Unternehmen brauchen jetzt dringend Perspektive und Planungssicherheit. Der Tourismus muss daher auf die politische Agenda.”

Michael Buller, VIR-Vorstand:

 „Die Tourismusbranche ist an einem Punkt angelangt, an dem sie auf wichtige Entscheidungen der Politik angewiesen ist, damit ihr Überleben gesichert wird. Bund und Länder sind gefordert, endlich ihrer Verantwortung für diesen bedeutenden Wirtschaftszweig nachzukommen.“

Jochen Szech, Präsident asr:

„Bei Reisen ist eine differenzierte Betrachtung nach Zielen und Reiseformen überfällig – viele Reiseziele weisen deutlich niedrigere Inzidenzen auf als Deutschland und Pauschalreisen sind erwiesenermaßen jedenfalls nicht die Infektionstreiber.”

Michael Frenzel, BTW-Präsident:

„Wir bauen darauf, dass die Politik endlich bereit ist, auch unseren Kunden und Unternehmen ein Stück ihrer Freiheiten im Vertrauen auf verantwortungsvolles Handeln zurückzugeben. Mit bewährten und innovativen (Hygiene)-Konzepten und Ideen sind Reisen und Ausgehen sicher möglich.“

Benedikt Esser, RDA-Präsident:

„Die Politik schuldet der Bus- und Gruppentouristik nach einem Jahr Corona-Pandemie jetzt eine Öffnungsperspektive. Mit einer konsequenten Test- und Impfstrategie und der Anwendung unseres Hygienekonzepts sind Bus- und Gruppenreisen wieder sicher und verantwortungsvoll möglich. Zudem erwarten wir bundesweit einheitliche Regelungen und keinen föderalen Flickenteppich.“

stats