Bundesweite Impfaktion: So haben Gastronomen ...
Bundesweite Impfaktion

So haben Gastronomen ihre Slogans verändert

Collage ahgz
#ZusammenGegenCorona: Zahlreiche Unternehmen werben fürs Impfen. Auch Unternehmen aus dem Gastgewerbe sind dabei.
#ZusammenGegenCorona: Zahlreiche Unternehmen werben fürs Impfen. Auch Unternehmen aus dem Gastgewerbe sind dabei.

Mehr als 150 Marken in Deutschland rufen gemeinsam zum Impfen auf. Dazu haben sie ihre Slogans verändert. Auch viele Unternehmen aus dem Gastgewerbe sind dabei. Wir haben für Sie untenstehend die abgeänderten Logos und Werbeslogans zusammengetragen.

Die mitunter bekanntesten Marken in Deutschland haben eine großangelegte Social-Media-Kampagne gestartet, um angesichts der hohen Corona-Inzidenzzahlen zum Impfen aufzurufen. Der just gewähltee Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lobte die Initiative der Mitteilung zufolge als ein "herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative".

Überschrift der Kampagne ist übrigens der auch von der Bundesregierung genutzte Slogan "#ZusammenGegenCorona". Die Initiative der Unternehmen sei innerhalb von wenigen Tagen aus dem Boden gestampft worden, berichteten die Macher.

Mit dabei ist fast alles, was in der deutschen Wirtschaft Rang und Namen hat: Unter anderem BMW, Mercedes-Benz, Edeka, Lidl, Henkel, die Sparkasse und die Volksbanken. Dazu auch zahlreiche große Gastro-Marken, sowie auch Motel One. Die Slogans lauten "Hans Impfglück", "Impfen. Ich liebe es", "Mach dein Piks", "Wir sind Impffans" oder "Das pure Impfvergnügen".









Auch die Hotel-Kette Motel One nimmt an der Aktion teil und hat seinen Slogan mit "Like to travel. Love the Impfung" veröffentlicht.

dfv Mediengruppe macht mit

Wir, die dfv Mediengrupe, beteiligen uns ebenfalls an diesem Aufruf und haben unseren Claim entsprechend angepasst:

"Leben statt Lockdown"

Zuvor hatte auch schon der deutsche Einzelhandel eine Impfkampagne unter dem Motto "Leben statt Lockdown. Lass dich impfen" gestartet. Bisher wurden nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) mehr als 250 000 Impfdosen auf Parkplätzen vor Geschäften oder in Einkaufszentren verimpft. Auch am vergangen Wochenende fanden laut HDE in zahlreichen Einkaufszentren in Deutschland Impfaktionen statt.

Die ungewöhnliche, markenübergreifende Kampagne war von der Berliner Werbeagentur Antoni erdacht worden. "Marken haben Einfluss und Reichweite. Warum also nicht beides für die Botschaft nutzen, dass die eigene Impfung für uns alle der beste Weg aus der Pandemie ist", beschrieb Antoni-Partner Sven Dörrenbächer die Idee dahinter.

In den sozialen Medien ist die Reaktion übrigens geteilt. Neben viel Lob und Zustimmung, gab es auch einige Boykottankündigungen von Impfgegnern gegen die beteiligten Unternehmen.

Impfpflicht von Ampel-Parteien verteidigt

Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt. Bei der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken oder Pflegeheimen, die ab März greifen soll, gehe es um eine Güterabwägung, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar am Dienstag im Parlament. Hilfsbedürftige Menschen etwa in Pflegeheimen könnten sich nicht aussuchen, von wem sie behandelt würden. Eine hohe Impfquote in diesen Einrichtungen sei unabdingbar.
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