Coronakrise: Dresdner Hotel öffnet Testzentru...
Coronakrise

Dresdner Hotel öffnet Testzentrum

Denise Kamps / Bilderberg Bellevue Hotel Dresden
Hier wird getestet: General Manager Sebastian Klink vor dem Bilderberg Bellevue Hotel Dresden
Hier wird getestet: General Manager Sebastian Klink vor dem Bilderberg Bellevue Hotel Dresden

Im Bilderberg Bellevue am Goldenen Reiter können sich Bürger kostenlos testen lassen. Als erstes Hotel Dresdens  hat das Haus einen Tagungsraum zum Schnelltestzentrum umfunktioniert, Mitarbeiter wurden vom Roten Kreuz geschult.

Das Bilderberg Bellevue Hotel Dresden stellt einen Teil seiner Veranstaltungsräume für die Einrichtung eines Schnelltest-Zentrums zur Verfügung. „Täglich von 8 bis 20 Uhr sind unsere Türen für jeden Dresdner Bürger geöffnet“, sagt Sebastian Klink, General Manager des traditionsreichen Hotels. Damit steht jedem, der sich testen lassen will, eine weitere zentrale Anlaufstelle in der Innenstadt zur Verfügung. „Pro Tag können wir bis zu 1000 Schnelltests durchführen, eine Terminvereinbarung im Vorfeld ist nicht nötig.“

Das Bellevue Hotel ist das größte Innenstadthotel Dresdens und bietet aufgrund der Lage sowie Größe beste Voraussetzungen für die Einrichtung eines Testzentrums. „Zum einen stehen uns reichlich Fläche und perfekte räumliche Gegebenheiten zur Verfügung, um den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten und ein weitläufiges Ablaufprozedere abzubilden. Das Testzentrum wird im Salon Elbterrasse und in angrenzenden Räumen mit zirka 300 qm Fläche eingerichtet“, so Klink. Darüber hinaus stellen viele Ein- und Ausgänge sowie der direkte Zugang zum 20.000 qm großen Garten sicher, dass Bürger die Räume betreten und verlassen, ohne dass es zu Gedränge kommt. Das Hotel befindet sich am Goldenen Reiter direkt an der Elbe und ist aufgrund der guten Anbindung sowohl mit dem öffentlichen Personennahverkehr als auch mit dem Rad und zu Fuß schnell erreichbar.

Erfahrung mit hygienekonformen Veranstaltungen

„Wir haben alle notwendigen Vorkehrungen getroffen. Die Dresdner Bürger können sich auf einen reibungslosen, sicheren Ablauf verlassen“, betont Klink. Der Grund für diese Zuversicht liegt nicht zuletzt an den umfassend vorhandenen Erfahrungen beim Organisieren hygienekonformer Veranstaltungen. „Bereits im ersten Lockdown vergangenes Jahr verloren wir keine Zeit und erstellten Hygienekonzepte für Events bis zu 300 Personen. Sie wurden vom Gesundheitsamt genehmigt und in der Praxis erfolgreich erprobt. Von unseren Kunden erhielten wir durchgehend positives Feedback.“

Entsprechend erfahren sind die Mitarbeiter im Bellevue Hotel, die auch die Schnelltests durchführen werden und ihre neue Aufgabe mit absoluter Ernsthaftigkeit sowie Professionalität erfüllen werden. Insgesamt 20 Mitarbeiter werden in drei Schichten eingeteilt. Sie wurden hierfür vom Deutschen Roten Kreuz für die fachgerechte Abnahme von Schnelltests zertifiziert. Es handelt sich bei den Schnelltests um Speicheltests (“Lollitest“). Hierbei bedarf es keines tiefen Nasen-/Rachenabstriches, sondern einer Speichelprobe.

Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt

Die Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt Dresden und dem Bellevue Hotel Dresden ist schon immer von Verlässlichkeit, Kooperation und Vertrauen geprägt. „Dabei denke ich besonders an das vergangene Jahr, geprägt von der Erarbeitung und Genehmigung von Hygienekonzepten für das Beherbergen von Gästen und das Durchführen von Konferenzen“, ergänzt Klink. Diese Zusammenarbeit wird nun mit der Eröffnung des Testzentrums fortgeführt. Alle Vorbereitungen hierfür liefen professionell ab, das Konzept zur Durchführung der Tests ist bis ins kleinste Detail durchdacht.

Jedem Dresdner Bürger wird ans Herz gelegt, dieses Angebot zu nutzen. Das betrifft natürlich nicht nur das Aufsuchen des Schnelltestzentrums im Bellevue Hotel, sondern auch alle weiteren, die auf dresden.de gelistet sind. Hoteldirektor Sebastian Klink ist zuversichtlich und sieht in den Schnelltests eine große Chance für einen halbwegs normalen Alltag: „Dass wir vom Bellevue einen Beitrag dafür leisten dürfen, freut uns sehr. Wir bedanken uns für das vom Gesundheitsamt entgegengebrachte Vertrauen.“

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