Corona-Hilfen: Abschlagszahlungen vorerst ges...
Corona-Hilfen

Abschlagszahlungen vorerst gestoppt

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Unterbrechung: In der Krise stellt das Bundeswirtschaftsministerium Hilfszahlungen ein, um Betrugsvorwürfe zu prüfen
Unterbrechung: In der Krise stellt das Bundeswirtschaftsministerium Hilfszahlungen ein, um Betrugsvorwürfe zu prüfen

Wegen des Verdachts, dass es bei den Hilfszahlungen zu Betrug gekommen ist, stellt der Bund die Auszahlung laut Medienberichten zunächst ein.

Unbekannte haben sich offenbar Corona-Hilfen ergaunert – in derart großem Stil, dass der Bund die Abschlagszahlungen vorerst einstellt – mitten in der Krise. Das meldete gestern etwa der Münchner Merkur.  „In einigen Fällen besteht der Verdacht, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder erschlichen wurden“, teilten das Wirtschafts- und Finanzministerium demnach auf einer Internetseite zu den unterschiedlichen Corona-Hilfen mit. Laut dem Dehoga Bayern betrifft dies nach seiner Kenntnis die automatisierte Auszahlung über die Bundeskasse in Form von Abschlagszahlungen und Direktauszahlungen an Soloselbstständige.

Der Dehoga Rheinland-Pfalz reagierte mit einer klaren Forderung auf die bekannt gewordenen Betrugsfälle bei der Auszahlung von Bundeshilfen und den daher erfolgten Auszahlungsstopp aller Bundeshilfen. Landesverbandspräsident Gereon Haumann: „Wir wiederholen unsere Forderung, dass die Auszahlung der Corona-Hilfen nunmehr umgehend auf die Finanzämter übertragen wird. Das ist der einfachste, schnellste und sicherste Auszahlungsweg. Den Finanzämtern liegen alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten der Betriebe vor, insbesondere die Antragsberechtigung, die Förderhöhe und die Bankverbindungen der Unternehmen.“

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