Corona und Tourismus: Beherbergungsverbot in ...
Corona und Tourismus

Beherbergungsverbot in Mecklenburg-Vorpommern fällt auch

Sascha Steinach via www.imago-images.de
Corona-Herbst: Das Virus hält die Branche weiterhin in Atem
Corona-Herbst: Das Virus hält die Branche weiterhin in Atem

Die kürzlich vom Bund beschlossene umstrittene Corona-Maßnahme wird in immer mehr Ländern nicht mehr eingefordert. Aber: Die Infektionszahlen steigen weiterhin massiv, Deutschland hat immer mehr Hospots.

Herbstferien in Mecklenburg-Vorpommern? Sind wieder möglich ohne Coronatest. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Greifswald gab den Eilanträgen von zwei Hotelbetrieben statt, die gegen die geforderten Negativtests geklagt hatten. Die Landesregierung habe keinen sachlichen Grund darlegen können, weshalb Beherbergungsgäste aus Risikogebieten anders zu behandeln seien als etwa Schüler, Studenten oder Berufspendler, teilte das Gericht zur Begründung mit. Damit erhält die Landesregierung einen kräftigen Dämpfer - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte daran festhalten wollen.

Das Beherberungsverbot, das innerhalb des Gastgewerbes für eine riesige Protestwelle gesorgt hatte, war ein Teil von bundesweit einheitlichen Maßnahmen, auf die sich alle Bundesländer einigen wollten. Mittlerweile ist es in den meisten  Ländern- außer in Hamburg und Schleswig-Holstein - wieder außer Kraft gesetzt worden. Gegen das Hamburger Beherbergungsverbot hatte die Hostelkette a&o vor wenigen Tagen eine Klage per Eilantrag eingereicht.

Belastend für den Tourismus bleibt, dass sich das Infektionsgeschehen von Tag zu Tag weiter verschärft. Deutschlandweit gibt es immer mehr Hotspots und für das Berchtesgadener Land ist der erste strikte lokale Lockdown verhängt worden. Das bedeutet dort: geschlossene Restaurants, lediglich Übernachtungen von Geschäftsreisenden, Ausgangsbeschränkungen.

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