Corona-Maßnahmen : Keine einseitige Verschärf...
Corona-Maßnahmen

Keine einseitige Verschärfung für das Gastgewerbe

imago images / Jürgen Heinrich
Streitbar: Bayerns Dehoga-Präsidentin Angela Inselkammer
Streitbar: Bayerns Dehoga-Präsidentin Angela Inselkammer

Nach Inselkammers Auffassung sollte sollte zunächst einmal die große Masse an Bereichen, in denen gar nichts gilt, 3G einführen.

Angesichts der angekündigten Verschärfungen der Corona-Auflagen fordert der Dehoga Bayern, dass  das Gastgewerbe nicht einseitig benachteiligt wird.

"Wir verschließen nicht unsere Augen vor dem ansteigenden Infektionsgeschehen, bevor ich aber in gastgewerblichen Betrieben aus 3G ein 3G plus oder 2G mache, sollte zunächst einmal die große Masse an Bereichen, in denen gar nichts gilt, 3G einführen", fordert Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer: „Das Gastgewerbe war nie Infektionstreiber, warum führt man nicht 3G zum Beispiel an allen Arbeitsplätzen ein? Dort, wo täglich Menschen über viele Stunden aufeinandertreffen?“
 
Entscheidend sind Maßnahmen, die wirkungsvoll und verhältnismäßig sind. In diesem Zusammenhang fordert Inselkammer die Eigenverantwortung jedes Einzelnen zu stärken: "Wir brauchen einen Paradigmenwechsel: Nach über eineinhalb Jahren Pandemie müssen wir alle lernen mit dem Virus zu leben. Dazu zählt auch, sich an geltende Regeln zu halten. Unsere Wirte werden mehr und mehr zu Hilfssheriffs umfunktioniert, indem sie neben der Umsetzung aller Schutz- und Hygienekonzepte noch Impfstatus, Genesenenzertifikate, PCR-Testergebnisse und Personalausweise fehlerfrei kontrollieren müssen – und wenn dann etwas nicht passt, werden sie bestraft."

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