Corona-Strategie: Tübinger Modellversuch läuf...
Corona-Strategie

Tübinger Modellversuch läuft vorerst weiter

Colourbox.de/Calado
Tübingen bleibt offen: Die Landesregierung hat grünes Licht für die Fortführung des Modellversuchs gegeben
Tübingen bleibt offen: Die Landesregierung hat grünes Licht für die Fortführung des Modellversuchs gegeben

Trotz steigender Inzidenzwerte in der Universitätsstadt hat die Landesregierung Baden-Württemberg am Dienstag entschieden, den Modellversuch fortzusetzen.

Das Tübinger Modell „Öffnen mit Sicherheit“ lebt weiter. Obwohl im Landkreis Tübingen die Corona-Notbremse greift, gelten in der schwäbischen Universitätsstadt die Bedingungen des Osterwochenendes weiterhin. Dafür hat jetzt die baden-württembergische Landesregierung grünes Licht gegeben. In einem Gespräch am Dienstag haben sich das Gesundheitsministerium, das Landesgesundheitsamt sowie die Stadt Tübingen und das örtliche Gesundheitsamt geeinigt. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, will Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) das Projekt weiter eng begleiten und die Stadt unterstützen. „Klar ist aber auch weiterhin, dass das Modellprojekt derzeit gefährdet ist“, sagte Lucha.

Vergangene Woche waren die Zahlen der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Tübingen hochgeschnellt, sodass Oberbürgermeister Boris Palmer entschieden hatte, Tagestickets bereits ab Gründonnerstag nicht mehr für Auswärtige auszustellen. 

Auf Basis der noch laufenden Genehmigung des Modellprojekts und der aktuellen Inzidenz von 89 in der Stadt Tübingen (Landkreis: 108,9) bleiben also vorerst Außengastronomie, Handel und Kultur mit Testpflicht geöffnet. Dafür sind laut Stadtverwaltung alle neun Teststationen in Betrieb. Tagestickets gibt es aber weiterhin nur für Personen, die im Landkreis Tübingen wohnen oder in der Stadt Tübingen arbeiten. Die erweiterte Maskenpflicht und das Alkoholverbot gelten ebenfalls weiter.

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